ZUG: Stimmunterlagen irrtümlich versendet

Die Stadt Zug teilt am Dienstagabend mit, dass insgesamt 30 Jugendliche im Alter von 17 Jahren fälschlicherweise mit Unterlagen für den kommenden Abstimmungssonntag beliefert wurden. Ein Drittel der Jugendlichen hat aber bereits für die Abstimmung vom Sonntag seine Stimme abgegeben.

Drucken
Teilen
Die Stimmen von 30 Zuger Jugendlichen werden am Sonntag nicht gezählt. Sie haben Stimmunterlagen erhalten, obwohl sie nicht stimmberechtigt sind. (Symbolbild) (Bild: Archiv Neue LZ)

Die Stimmen von 30 Zuger Jugendlichen werden am Sonntag nicht gezählt. Sie haben Stimmunterlagen erhalten, obwohl sie nicht stimmberechtigt sind. (Symbolbild) (Bild: Archiv Neue LZ)

Der Fehler passierte laut der Stadt Zug beim Erstellen der Stimmberechtigten-Liste. So wurden irrtümlich 30 Jugendliche, die zwischen dem 9. Februar und 9. April 1996 volljährig werden. Diese sind jedoch für die Abstimmung vom kommenden Sonntag nicht stimmberechtigt.

Die Einwohnerkontrolle der Stadt Zug hat in Absprache mit der Direktion des Innern die Jugendlichen telefonisch kontaktiert und gebeten, die Stimmunterlagen an die Stadt zurückzusenden. Von den bis am Dienstag 25 erreichten Jugendlichen werden 15 die Unterlagen zurücksenden. Jedoch haben zehn Jugendliche bereits abgestimmt.

Das Stimmbüro werde nun am Samstag die nicht zugelassenen Stimmcouverts – unter Wahrung des Abstimmungsgeheimnisses – aussortieren. Dadurch wird laut der Stadt Zug sichergestellt, dass nur Stimmberechtigte an der Abstimmung vom kommenden Sonntag teilnehmen.

pd/nop