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ZUG: Stundentafeln für den Lehrplan 21 beschlossen

Der Bildungsrat des Kantons Zug hat die Stundentafeln für den Lehrplan 21 beschlossen. Diese gelten für den Kindergarten, die Primarschule sowie die Schulen der gemeindlichen Oberstufe. Der Lehrplan 21 soll im Kanton Zug auf das Schuljahr 2019/20 eingeführt werden.
Die Initianten kämpfen nun vor Bundesgericht gegen die Einführung des Lehrplan 21. (Symbolbild: LZ)

Die Initianten kämpfen nun vor Bundesgericht gegen die Einführung des Lehrplan 21. (Symbolbild: LZ)

Stundentafeln geben darüber Auskunft, welche Fachbereiche mit wie vielen Lektionen ausgestattet werden. Über fünfzig Fachpersonen von Kanton und Gemeinden haben am Zuger Entwurf mitgearbeitet, der im Herbst 2016 in die Vernehmlassung gegangen ist. Nun liegen die vom Bildungsrat beschlossenen Stundentafeln für den Lehrplan 21 vor. Nachfolgend die wichtigsten Beschlüsse:

  • Auf der Primarstufe wird an der «Individuellen Förderung» (früher auch als «Förderstunde» bezeichnet) im Umfang von einer Lektion pro Woche festgehalten. Der Bildungsrat begründet diesen Schritt mit Blick auf die zunehmende Heterogenität bezüglich Leistungen und kultureller Vielfalt in den Klassen.
  • Auf den Ausbau im Bereich Musik wird verzichtet und an der heutigen Anzahl Musiklektionen wird festgehalten. Gegründet wird dies mit dem festhalten an der «Individuellen Förderung» (1. und 2. Klasse) und dem Festhalten an drei Lektionen «Textiles und Technisches Gestalten» (3. bis 6. Klasse).
  • Abwahl einer Fremdsprache in der Real- und der Werkschule. Bereits heute können Werk- und Realschüler mit grossen Sprachschwierigkeiten ab der 1. Klasse der Sekundarstufe I vom Erlernen einer zweiten Fremdsprache befreit und in dieser Zeit in anderen Fachbereichen gezielt gefördert werden. Der Bildungsrat hat entschieden, dass die gezielte Sprachförderung auch in Zukunft von Schulischen Heilpädagogen verantwortet und durchgeführt werden muss. Zudem haben neu Realschüler ab der 2. Klasse der Sekundarstufe I die Möglichkeit, eine Fremdsprache abzuwählen und das «Begleitete Studium» mit Fokus auf die Bereiche Sprachen und Mathematik zu belegen.
  • Der Fachbereich Deutsch wird in der Gesamtdotation über die obligatorische Schulzeit im Vergleich zur aktuellen Stundendotation um eine Lektion gestärkt. Die heutige Stundendotation im Fachbereich Mathematik wird beibehalten.
  • Das Fach «Medien und Informatik» wird vom Kindergarten bis zur 4. Klasse sowie im letzten Schuljahr integriert in die anderen Fächer unterrichtet. In der 5. und 6. Klasse der Primarstufe und in der 1. und 2. Klasse der Sekundarstufe I wird jeweils eine eigene Lektion «Medien und Informatik» pro Woche ausgewiesen. In der 2. und 3. Klasse der Sekundarstufe I kann Informatik zudem als Wahlfach belegt werden.

Der Lehrplan 21 ist ein gemeinsames Projekt der 21 deutsch- und mehrsprachigen Kantone. Er gilt für die gesamte Volksschule – vom Kindergarten bis Ende des 9. Schuljahrs – und legt fest, über welche Kompetenzen jeder Schüler und jede Schülerin zu einem bestimmten Zeitpunkt verfügen soll.

pd/zim

HINWEIS

Bildungsratsbeschluss «Änderung des Reglements zum Schulgesetz ‹Stundentafeln und Nomenklatur des Kantons Zug zum Lehrplan 21›».

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