ZUG: Tapas gibt es vorerst keine

Das Hickhack um die Ankenwaage geht weiter. Und nun vertagt auch die Stadt das Projekt.

Samantha Taylor
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Bis die Ankenwaage zur Gaststätte wird, dauert es wohl noch eine Weile. (Bild: Stefan Kaiser)

Bis die Ankenwaage zur Gaststätte wird, dauert es wohl noch eine Weile. (Bild: Stefan Kaiser)

Bis in der Ankenwaage in der Zuger Altstadt Tapas serviert werden, dauert es wohl noch eine Weile. Dies obwohl die Stadt Zug im November Position bezogen und die Nutzungsänderung zu einem Gastronomiebetrieb für das Gebäude bewilligt hat. Mit diesem Entscheid hat der Stadtrat drei Nachbarn eine Abfuhr erteilt und ihre Einsprache gegen das Projekt abgewiesen. Die Einsprecher wollten sich mit diesem Beschluss nicht zufrieden geben. Sie haben ihre Beschwerde an den Regierungsrat weiter gezogen. Dass sich die Nachbarn weiter gegen das Projekt wehren, kommt weder für die Stadt noch für den künftigen Wirt überraschend. «Es obliegt den Einsprechern, den Fall weiter zu ziehen. Eine Überraschung ist das aber absolut nicht», so Bauchef André Wicki. Und auch Schäfer äussert pragmatisch: «Ich habe damit gerechnet, dass die Einsprecher ihr Anliegen weiterziehen.» Gemäss Wicki rechnet die Stadt bis Mitte Jahr mit dem Entscheid des Regierungsrates. «Wird die Bewilligung der Stadt geschützt und der Entscheid des Regierungsrates von den Einsprechern ans Verwaltungsgericht weitergezogen, dürfte sich das Verfahren wohl um ein weiteres Jahr verzögern», schätzt der Bauchef.

Dem künftigen Wirt bereitet derzeit ein anderes Thema Sorgen. Im Rahmen der Budgetkürzung hat der Stadtrat nämlich den Posten Ankenwaage gestrichen. Gemäss Finanzchef Karl Kobelt handelt es sich um eine vorläufige Streichung. «Der Stadtrat hat das Projekt Ankenwaage ins Jahr 2015 verschoben.» Im Investitionsbudget 2015 sei zurzeit ein Betrag 500 000 Franken für das Projekt vorgesehen. Ob dieser in zwei Jahren tatsächlich investiert wird, sei aber noch offen.

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