ZUG: Teil der Göblistrasse bleibt rund eineinhalb Jahre gesperrt

Im Zusammenhang mit dem Bauprojekt «Stadtentwässerung Zug Nord – Vorflutleitung Zugersee» muss die Göblistrasse ab 11. Mai 2017 bis voraussichtlich Ende 2018 auf dem Abschnitt zwischen Acker- und Industriestrasse gesperrt werden.

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Die Göblistrasse wird im Abschnitt zwischen der Acker- und der Industriestrasse bis Ende 2018 gesperrt. (Bild: Google Maps)

Die Göblistrasse wird im Abschnitt zwischen der Acker- und der Industriestrasse bis Ende 2018 gesperrt. (Bild: Google Maps)

Bereits seit einiger Zeit sind am Kreisel Aabachstrasse die Bauarbeiten am Startschacht für die Vorflutleitung Zugersee gut sichtbar. Diese unterirdische Leitung ermöglicht die Trennung von unverschmutztem Regenwasser und verschmutztem Abwasser in Zug-Nord und schützt das Gebiet noch besser vor Überschwemmungen.

Die Leitung wird im «Microtunneling»-Verfahren erstellt, heisst es in einer Medienmitteilung der Stadt Zug vom Donnerstag. Sie verläuft nach ihrer Fertigstellung tief unter der Industriestrasse, von der Kreuzung Göblistrasse über die Einmündung der Gubelstrasse bis zum südlichen Ende der Gotthardstrasse. Vom Kreisel an der Aabachstrasse wird eine weitere Leitung unter dem Gubelloch hindurch weiter bis zur Kreuzung Gubelstrasse/Industriestrasse gebohrt. Vom Schacht an der Aabachstrasse führt die Leitung Richtung Schützenmatt und endet im Zugersee.

Am Montag, 8. Mai, beginnen die Vorbereitungsarbeiten für den Startschacht an der Kreuzung Göbli-/Industriestrasse sowie der Bau der Leitung zwischen Ackerstrasse und Industriestrasse. Die Göblistrasse muss ab dem 11. Mai 2017 bis voraussichtlich Ende 2018 auf dem Abschnitt zwischen Ackerstrasse und Industriestrasse für den Durchgangsverkehr gesperrt werden. Die Erschliessung der angrenzenden Liegenschaften wird gewährleistet. Die Ackerstrasse und die Oberallmendstrasse bleiben befahrbar. Keine Einschränkungen bestehen für den Zugang zu Fuss und die Zufahrt per Velo.

pd/zim