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Zug-Tourismuschefin: «Das Eidgenössische Schwingfest hat das Image des Kantons Zug verändert»

Zug Tourismus hat den Besuchern des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest die Region näher gebracht.
Andrea Muff

Das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest (Esaf) in Zug hat die Erwartungen der Organisatoren übertroffen. Die über 400000 Besucher machten vom 23. bis 25. August das Herti-Quartier zu einer friedlichen Partymeile. 56500 Zuschauer in der weltweit grössten temporären Arena verfolgten am Sonntag den Schlussgang zwischen dem Sörenberger Joel Wicki und dem Berner Christian Stucki. Laut dem Schweizer Fernsehen waren bis zu 850000 Zuschauer aus der Deutschweiz zugeschaltet, als der Berner sich nach dem Sieg gegen Joel Wicki feiern liess.

Schwierig in Zahlen zu messen

Patrizia Hofstetter, Geschäftsführerin Zug Tourismus (Bild: Stefan Kaiser)

Patrizia Hofstetter, Geschäftsführerin Zug Tourismus (Bild: Stefan Kaiser)

Während aller Augen in die sportliche Arena gerichtet waren, stellte Zug Tourismus das Zugerland als Ausflugsdestination in den Fokus. Konnte die Region von der zusätzlichen Aufmerksamkeit profitieren? Für die Geschäftsführerin von Zug Tourismus, Patrizia Hofstetter, eine einfache Frage: «Das Esaf hat das Image des Kantons Zug verändert und einige Gäste werden sicherlich wieder ihren Weg nach Zug finden. Allerdings ist es schwierig dies in Zahlen zu messen, da es sich um viele Tagesausflügler handelt.» Das Tourismusbüro merke jedoch bereits eine Auswirkung. Hofstetter erklärt:

«Die Prospektanfragen sind gestiegen.»

Im sogenannten Chriesipavillon auf dem Stierenmarktareal bewarb Zug Tourismus die Region. «Es ging vor allem darum, dass die Besucher eine Erinnerung an Zug nach Hause nehmen konnten und die Gäste auch nach dem Fest wieder zu erreichen», sagt Patrizia Hofstetter. So konnten die Schwingfans in einer Art Fotoautomaten ein Bild von sich vor einem Zuger Hintergrund knipsen als Souvenir. «Das ist sehr gut angekommen. Wir hatten immer eine Schlange», resümiert die Tourismus-Chefin. Auch den Wettbewerb, bei dem ein Ticket für den Schwing-Sonntag oder aber eine Übernachtung in Zug gewonnen werden konnte, kam bei den Besuchern gut an. «Nun können wir die Leute über das Zugerland und seine Attraktionen informieren», sagt Hofstetter. Auf alle Fälle möchte man mit den am Fest getroffenen Personen Kontakt halten. «Wir konnten zeigen, dass Zug mehr zu bieten hat als wettbewerbsfähige Steuern. Das wurde von den Besuchern extrem gut aufgenommen.»

Zu den Logiernächten gibt es noch keine genauen Zahlen. «Wir warten noch auf das Esaf-OK, welches die Zahlen von den Schwingklubs hat», weiss Patrizia Hofstetter. Aber: «Es war bestimmt ein sehr gutes Wochenende für die Zuger Hotellerie.»

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