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ZUG: Transparenz bei Schulkosten wäre möglich

Die Regierung will die Schulkosten der Gemeinden nicht miteinander vergleichen. Das sei gar nicht möglich. Der Hünenberger Schulvorsteher beweist das Gegenteil.
Christian Glaus
Blick in ein Zuger Schulzimmer. Hier ist eben die «Zahnfee» zu Besuch. (Symbolbild Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Blick in ein Zuger Schulzimmer. Hier ist eben die «Zahnfee» zu Besuch. (Symbolbild Stefan Kaiser / Neue ZZ)

480 Millionen Franken hat der Kanton Zug im Jahr 2011 für die Bildung ausgegeben. Das ist ein Viertel der Gesamtausgaben – ein erheblicher Kostenfaktor. Die FDP will daher genau hinschauen, ob das Geld auch effizient eingesetzt wird. Dazu hat sie im Kantonsrat eine Motion eingereicht. Sie verlangt konkrete Zahlen zu den Kosten für Betrieb, Unterstützungsmassnahmen und Verwaltung. Doch da wollen die Regierung und die Gemeinden nicht mitmachen. Es gebe keine vergleichbaren Zahlen.

Die «Neue Zuger Zeitung» machte den Test und forderte alle Gemeinden auf, ihre Schulkosten offen zu legen. Vier konkrete Zahlen wurden erfragt: die jährlichen Betriebskosten für die Schulinfrastruktur, Personalkosten, Verwaltungskosten und schliesslich die Schülerzahlen. Die Antworten fielen ernüchternd aus. Acht von elf Gemeinden versteckten sich hinter der Antwort, man könne die Kosten nicht vergleichen. Musterschüler in unserem Test waren Walchwil, Zug und Steinhausen. Sie lieferten die geforderten Zahlen.

Dass ein Vergleich möglich ist, bestätigt der Hünenberger Schulvorsteher Ueli Wirth. Seit 2011 berechnet er in seiner Gemeinde die Schulkosten pro Kind. In den Jahren 2011 und 2012 verglich er diese auch mit den anderen Gemeinden. «Der Aufwand ist riesig, deshalb habe ich nach zwei Jahren wieder damit aufgehört», sagt Wirth. Sein Beispiel zeigt aber: «Möglich ist es schon.»

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