ZUG: Trickdieb gefasst - Geschädigte gesucht

Ein 34-jähriger Rumäne hat in Zug mindestens eine Passantin mit dem so genannten «Geld-Wechsel-Trick» bestohlen. Er konnte durch Fahnder der Zuger Polizei festgenommen werden.

Drucken
Teilen
Achtung beim Geldwechseln auf offener Strasse.(Symbolbild Adrian Baer/Neue LZ)

Achtung beim Geldwechseln auf offener Strasse.(Symbolbild Adrian Baer/Neue LZ)

Am Donnerstagmorgen konnten zivile Fahnder der Zuger Polizei auf einer Patrouille in der Zuger Innenstadt beobachten, wie ein Mann rund um das Einkaufszentrum Metalli und den Bahnhof Zug diverse Passanten bat, Geld zu wechseln. Er konzentrierte sich dabei ausschliesslich auf ältere Personen.

Wie die Zuger Polizei in einer Mitteilung schreibt, konnten die Fahnder in rund 20 Fällen beobachten, wie der Mann seine Opfer bat, Münzgeld zu wechseln. Fünf Personen nahmen tatsächlich ihr Portemonnaie hervor und fielen auf den Trick hinein. Ob ihnen tatsächlich Geld gestohlen wurde, konnte leider nicht festgestellt werden.

Trickdieb ging selber in die Falle
Kurz nach 11 Uhr sprach der Mann vor der Einfahrt zum Parkhaus Eichstätte in Zug sein nächstes - und zugleich letztes - Opfer an. Einer 80-jährigen Frau, bei der er fünf Franken wechseln wollte, griff der Mann geschickt ins Portemonnaie und entnahm das vorhandene Notengeld.

Kurz danach wurde er durch die zivilen Fahnder angehalten und festgenommen. Das Deliktsgut trug er dabei noch immer auf sich. Beim mutmasslichen Trickdieb handelt es sich um einen 34-jährigen Rumänen. Erste Abklärungen ergaben, dass er in den letzten Wochen bereits in anderen Kantonen mit der gleichen Masche straffällig geworden war.

Es ist nicht auszuschliessen, dass weitere Personen vom 34-Jährigen bestohlen wurden. Geschädigte, die am Donnerstagmorgen zum Geldwechseln angesprochen und dabei ausgetrickst wurden, werden gebeten, sich so schnell wie möglich bei der Zuger Polizei zu melden (T 041 728 41 41).

Tipp von der Polizei
Weiter warnt die Zuger Polizei dringend vor dem Geldwechseln mit fremden Personen. Weil die Täter meist höchst professionell vorgehen empfiehlt sie, niemals mit einer unbekannten Person Geld zu wechseln. Und wenn doch, soll genügend Abstand gehalten und sich beim Heraussuchen des Geldes auf keinen Fall «helfen» und ins Portemonnaie greifen lassen.

get