Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Zug überrascht – Menzingen darbt

Die Vorrunde in der 3. Liga ist abgeschlossen. Baar, Menzingen, Steinhausen und Zug 94 II, die alle in der Gruppe 1 auf Punktejagd gehen, stiegen mit hohen Erwartungen in die Saison. Diese wurden nicht von allen erfüllt.
Martin Mühlebach
Kämpferisch: Die Zuger (Aleksandar Vasic, links) haben Baar (Arijon Atashi, im Fallen) noch abgefangen. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 23. Oktober 2018))
Abgehängt: Für Menzingen (Stefan Jovanovic, links) wird es schwierig, die Klasse zu halten. (Bild: Philipp Schmidli (Buochs, 22. September 2018))
Hartnäckig: Die Steinhauser (Sandro Gschwend, links) gehören zur Verfolgergruppe. (Bild: Christian H. Hildebrand (Steinhausen, 27. Oktober 2018))
3 Bilder

Zug überrascht – Menzingen darbt

Nach 11 Matches folgt in der 3. Liga die Winterpause, die bis Ende März 2019 dauern wird. Zeit für eine Zwischenbilanz der vier Zuger Teams. Zug 94 II hat die Erwartungen übertroffen, Baar und Steinhausen liegen mehr oder weniger im Soll. Der Aufsteiger SC Menzingen hingegen hat seine hochgesteckten Ziele deutlich verpasst.

Trainer Besnik Reci, der mit Zugs Reserven im vergangenen Sommer die Aufstiegsspiele bestritt und die Promotion knapp verpasste, sagte vor dem Start zur Saison 2018/2019: «Wir haben 13 Abgänge zu verzeichnen, die irgendwie kompensiert werden müssen, um den Ligaerhalt gewährleisten zu können.» Nun gehen die Stadtzuger als Tabellenzweiter in die Winterpause. Reci schildert: «Anfänglich hatte ich nur vier, fünf Spieler im Training. Als mehrere eigene Junioren dazustiessen, wusste ich, dass wir uns von Spiel zu Spiel zu steigern vermögen werden. Mein Ziel war, bis zur Winterpause 18 Punkte zu holen.» Mit nunmehr 22 Zählern wurde diese vermeintlich gewagte Zielsetzung sogar noch übertroffen. Es ist ganz klar Recis Verdienst, der Zug 94 II nun seit bald fünf Jahren trainiert und es immer wieder schafft, das Maximum aus den überschaubaren Möglichkeiten herauszuholen.

Der Baarer Trainer Antonio Bozzi schwärmte vor dem Saisonstart: «Seit ich die erste Mannschaft vor eineinhalb Jahren übernommen habe, bin ich erstmals überzeugt, dass wir die nötige Qualität haben, um die Aufstiegsrunde zur 2. Liga erreichen zu können.» Baar erwischte einen guten Start und vermochte sich von Spiel zu Spiel zu steigern. Das Team übernahm zwischenzeitlich die Tabellenspitze. Doch dann geriet Sand ins Getriebe: Baar verlor die beiden letzten Partien vor der Winterpause gegen Steinhausen (1:3) und Zug 94 II (1:3) und rutschte auf den dritten Rang ab. Dazu Sportchef Hans-Peter Wolf: «Wir sind enttäuscht vom Auftritt unserer Mannschaft in den letzten Spielen vor der Winterpause. Wir haben mehr erwartet.» Bozzi sagt: «Ich verstehe die Enttäuschung. Nach dem in der Verlängerung verlorenen Cupspiel gegen Emmen machte sich eine mentale Müdigkeit bemerkbar. Aber abgerechnet wird ja erst am Ende der Saison.»

Steinhausens Trainer Egidio Verta sagte vor dem Beginn der Spielzeit unverbindlich: «Wir werden Spiel für Spiel nehmen und schauen, was dabei herauskommt.» Mittlerweile lässt sich sagen: viel. Verta darf mit den bisher gezeigten Leistungen seines Teams durchaus zufrieden sein. Der Vorsprung auf den Tabellenvorletzten Goldau II beträgt bereits 12 Punkte, der Ligaerhalt ist bereits so gut wie sicher in trockenen Tüchern. Und da der Rückstand auf den Tabellenzweiten Zug 94 II nur 5 Zähler beträgt, besteht sogar die Möglichkeit, ab dem Frühling anzugreifen.

Der SC Menzingen, der im Sommer den sofortigen Wiederaufstieg in die 3. Liga geschafft hatte, ist weit unter den von Trainer Maurizio Melina geschürten Erwartungen geblieben. Vor dem Saisonstart sagte dieser: «Wir haben eine gute Mannschaft, der Mix von jungen und erfahrenen Spielern stimmt. Wir wollen den Aufstiegselan nutzen und von Beginn weg um einen der vorderen Tabellenplätze kämpfen.» Dieses Vorhaben misslang gründlich. Menzingen hat nach dem Abschluss der Vorrunde erst magere 4 Punkte auf seinem Konto und liegt abgeschlagen am Tabellenende. Da der Rückstand auf den rettenden 10. Rang bereits 6 Zähler beträgt, müsste in der Rückrunde wohl beinahe ein Fussballwunder geschehen, um dem Wiederabstieg noch entrinnen zu können.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.