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ZUG: Über 350 000 Patronen an drei Wochenenden verschossen

Das 19. Kantonalschützenfest ging ohne nennenswerte Zwischenfälle über die Bühne: Der OK-Präsident ist zufrieden. Die Erwartungen wurden gar übertroffen.
Schüler der Zuger Schulen haben mit grossem Einsatz mitgeholfen. (Bild: Stefan Kaiser (Neuheim, 25. Juni 2017))

Schüler der Zuger Schulen haben mit grossem Einsatz mitgeholfen. (Bild: Stefan Kaiser (Neuheim, 25. Juni 2017))

«Guet Schuss» hiess es in den vergangenen Wochen im Kanton Zug. In den Schiessständen – in Unterägeri, Baar, Zug «Choller», Niederwil bei Cham und Menzingen – herrschte geschäftiges Treiben. So haben 6257 Schützinnen und Schützen ihre Resultate am 19. Zuger Kantonalschützenfest erzielt, und zwar an drei Wochenenden: vom 23. bis 25. Juni, vom 30. Juni bis 3. Juli und vom 7. bis 9. Juli. Spitzentag war der Samstag, 1. Juli, an dem 1061 Schützinnen und Schützen die Zielscheibe getroffen haben. Georges Helfenstein, Präsident des Organisationskomitees (OK) und Chamer Gemeindepräsident, ist dementsprechend zufrieden: «Es kamen über 1257 Schützinnen und Schützen mehr, als wir budgetiert haben.» Er sagt weiter: «Damit wurden unsere Erwartungen übertroffen.»

Georges Helfenstein bestätigt den reibungslosen Ablauf auf den Plätzen: «Wir hatten gute Schiessanlagen in Betrieb, und die einzelnen Platz-OKs waren sehr gut organisiert.» Es sei keine Hektik aufgekommen, sodass sich die Schützinnen und Schützen ganz ihrem Sport hätten widmen können, erklärt der OK-­Präsident weiter. Aber auch die Geselligkeit vor und nach dem Schiessen sei nicht zu kurz gekommen. Und: «Es sind keine Unfälle passiert, was ja auch sehr wichtig ist», meint der Chamer Gemeindepräsident.

Gute Stimmung im Festzentrum

Insgesamt waren ungefähr 1000 Helfer im Einsatz. Die Schüler der Zuger Schulen haben ebenfalls einen grossen Beitrag zum reibungslosen Gelingen der Veranstaltung geleistet. «Diese haben als Warner fungiert und die Resultate pflichtbewusst in die Schiessbüchlein eingetragen», sagt Georges Helfenstein und bedankt sich für den Einsatz. Der OK-Präsident freut sich: «Die vielen Helfer haben einen Topjob gemacht.» Auch im Festzentrum des Grossanlasses im Depot ­Zuger Technikgeschichte in ­Neuheim sei die Stimmung stets sehr ausgelassen gewesen. «Mein Highlight ist, dass nach einer zweijährigen Vorbereitungszeit so viele Leute mit solch einem grossen Einsatz an drei Wochenenden zum Gelingen beigetragen haben», zieht Helfenstein das Fazit und gibt noch eine berührende Anekdote zum Besten. In Menzingen habe eine 87-jährige Frau geschossen: «Diese hat nachher als Dank dem Platz-OK Basler Läckerli geschickt», freut sich Helfenstein über die Geste.

Unter den über 350 000 verschossenen Patronen sind auch jene des OK-Präsidenten. «Mit meinen Resultaten habe ich den Festanlass unterstützt. Ich war aber nicht sehr erfolgreich», sagt das Ehrenmitglied des Schiesssportvereins Cham-Ennetsee und meint bescheiden: «Ich bezeichne mich eher als mittelmässigen Schützen.» Wenn es die Zeit zulasse, schiesse er etwa drei- bis viermal pro Jahr. «Dabei geniesse ich immer die Kameradschaft und die gemütlichen Stunden beim Zusammensitzen.»

Der nächste Anlass ist bereits am 9. September: das Absenden. Im Lorzensaal bekommen die Besten der jeweiligen Kategorie ihren Preis vom Gabentempel. Dieser hat einen Wert von rund 150 000 Franken. «Es sind rund 45 verschiedene Programme, und dadurch gibt es auch sehr viele einzelne Sieger», erklärt Georges Helfenstein. Zudem werden in der Zwischenzeit alle Daten nochmals auf ihre Richtigkeit überprüft. Die Auszeichnungen in Form von Kränzen oder Kranzkarten wurden bereits während des Schützenfestes ausgehändigt.

Das nächste Datum steht noch in den Sternen

Wird es nun wieder neun Jahre dauern, bis das nächste Kantonalschützenfest stattfindet? «Das kann ich noch nicht sagen, der Schützensport wird sich in den nächsten Jahren sicher etwas verändern. Es müssten wieder genügend Leute gefunden werden, um so ein Fest auf die Beine zu stellen und durchzuführen», führt Helfenstein aus. Ob dies in acht, neun oder zehn Jahren sei, spiele dabei aber keine so grosse Rolle.

Andrea Muff

andrea.muff@zugerzeitung.ch

Hinweis

Alle Resultate des Zuger Kantonalschützenfestes finden Sie auf www.shoot.ch.

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