ZUG: Uferbauten am Zugersee müssen saniert werden

Der Wellenschlag des Zugersees setzt den Ufermauern, Treppen und Quaimauern stark zu. Die jahrzehntealten Bauten müssen nun an einigen Stellen saniert werden.

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Badi Seeliken. (Archivbild Christof Borner-Keller. Kein Bezug zum aktuellen Ereignis) (Archivbild Christof Borner-Keller)

Badi Seeliken. (Archivbild Christof Borner-Keller. Kein Bezug zum aktuellen Ereignis) (Archivbild Christof Borner-Keller)

Im Auftrag des Baudepartements der Stadt Zug wurden alle Uferbauten am See untersucht. Das teilt die Stadt zug am Donnerstag mit. Bei der Badi Siehbach, der Katastrophenbucht und der Badi Seeliken seien nun Sanierungen erforderlich.

Die Ufermauer der Badi Siehbach sei teilweise unterspült. Um grössere Schäden zu vermeiden, werde nun die Ufermauer unterbetoniert und mit Blocksteinen vor dem Wellenschlag geschützt. Der defekte Wellenbrecher bei der Einfahrt in den kleinen Bootshafen, dem sogenannten Piratenhafen, soll abgebrochen und unterhalb des nahen Steges neu aufgebaut werden. Der Zugang zum See in der Badi Siehbach werde einfacher und sicherer gemacht.

Bei der Katastrophenbucht sind die Fugen der Ufermauer teilweise ausgespült, heisst es in der Mitteilung weiter. Die Lücken zwischen den Steinen müssen neu verfugt werden.

Bei derBadi Seelikensind die Wellenbrecher bei den Holz-Liegeflächen im See nicht mehr stabil genug. Die Betonbretter brechen bei starkem Wellengang stückweise ab und werden nun vollständig ersetzt.

Die Arbeiten beginnen am Montag und dauern voraussichtlich bis Ende Jahr. Die Kosten für die umfassenden Sanierungsarbeiten belaufen sich auf rund 220'000 Franken.

pd/nop