Zug und Zürich sind sich einig

Ein jahrelanges Hin und Her um den Hirzeltunnel hat ein Ende. Die betroffenen Kantone wissen nun, wie sie Dörfer vom Verkehr entlasten können.

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Der geplante Verlauf des Hirzeltunnels. (Bild: Neue ZZ)

Der geplante Verlauf des Hirzeltunnels. (Bild: Neue ZZ)

Seit 28 Jahren lobbyiert das Komitee Pro Hirzeltunnel. Der Bundesrat zeigte dem Begehren aber fast ebenso lang die kalte Schulter. 2005 änderte man in Bern die Meinung, in dem der Bundesrat die Hirzelverbindung als ein wichtiges Element der nationalen Ost-West-Achse bezeichnete. Er forderte den Kanton Zug explizit auf, «aufzuzeigen, wie der geplante Hirzeltunnel ab Kantonsgebiet Zürich abgenommen wird».

Jetzt haben sich Zürich und Zug auf eine einvernehmlichen Lösung geeinigt. Ein zweistreifiger Tunnel mit Zufahrten aus dem Raum Horgen/Wädenswil respektive Sihlbrugg soll das Verkehrsproblem lösen. Die Zufahrt aus dem Kanton Zug wird im Richtplan (er wird dem Kantonsrat jetzt vorgelegt und voraussichtlich im Frühling angepasst) festgesetzt. Sollte es sehr viel später zu einem vierspurigen Tunnel kommen, wird im Raum Walterswil der Raum freigehalten.

Die Kosten, für die der Bund zu 100 Prozent aufkommen wird, belaufen sich auf rund 750 Millionen Franken.

Freddy Trütsch

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Zuger Zeitung.