ZUG: Undichte Gasleitungen stinken zum Himmel

Die Wasserwerke Zug überprüfen in diesen Tagen die Dichtheit der Erdgasleitungen. Dazu wird eine sogenannte Stoss-Odorierung durchgeführt, welche bei allfällige lecken Leitung an den Geruch von faulen Eiern erinnert.

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Ein Mitarbeiter der WWZ kontrolliert den Druck auf der Leitung. (Bild: Archiv Neue ZZ)

Ein Mitarbeiter der WWZ kontrolliert den Druck auf der Leitung. (Bild: Archiv Neue ZZ)

Erdgas ist leichter als Luft und verflüchtigt sich im Falle eines Austritts. Da Erdgas an sich für Menschen geruchsneutral ist, ist die Odorierung mit einem Geruchsstoff eine wichtige Sicherheitsmassnahme der Versorgungsunternehmen, um bereits kleinste Gasaustritte frühzeitig zu erkennen. Typischerweise werden dafür für den Menschen absolut unbedenkliche Mittel verwendet, die an den Geruch fauler Eier erinnern.

In regelmässigen Abständen überprüfen die WWZ im Versorgungsgebiet die Dichtheit der Erdgasleitungen und entsprechenden Hausinstallationen zusätzlich mittels einer sogenannten Stoss-Odorierung. Dazu wird dem Erdgas über einen bestimmten Zeitraum eine höhere Dosis des Geruchsstoffes beigemischt. Diese Stoss-Odorierung wird ab Donnerstag in den Gemeinden Zug, Baar, Cham, Steinhausen, Hünenberg, Risch/Rotkreuz, Sins sowie im Knonaueramt durchgeführt.

Es dauert ca. 2-3 Tage bis sich der Geruchsstoff im Erdgas-Netz verteilt hat, wie die WWZ am Donnerstag mitteilten. Die WWZ bitten die Bevölkerung, Geruchswahrnehmungen, die auf Erdgasaustritte hindeuten könnten, unverzüglich unter Telefonnummer 041 748 48 48 zu melden.

pd/zim