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Zug United wird von Köniz abgewatscht

Im dritten Spiel des Playoff-Viertelfinals zwischen Köniz und Zug setzen die Berner mit dem 12:6-Erfolg ein Ausrufezeichen. Sie führen damit in der Serie wieder.
Peter Rohner
Zug (Steven Fiechter, links) hat gegen Köniz (Oliver Schmocker) das Nachsehen. (Bild: Patrick Hürlimann, Zug, 3. März 2019)

Zug (Steven Fiechter, links) hat gegen Köniz (Oliver Schmocker) das Nachsehen. (Bild: Patrick Hürlimann, Zug, 3. März 2019)

«Es war nicht unser Abend», resümierte Zugs Captain Thomas Grüter nach der deutlichen Pleite im dritten Viertelfinalspiel in Köniz (6:12). Es war vor allem der Abend der Könizer Paradelinie mit dem Tschechen Patrik Doza und dem Finnen Tuomas Iiskola. Sie steuerten gemeinsam elf Skorerpunkte zum Sieg bei. Vor allem Doza liess seine Klasse im ersten Drittel mehrfach aufblitzen und sorgte damit für die kursweisende Differenz. Nach vier Minuten war es noch der Zuger Patrik Rokka, der eine Hereingabe des wirbligen Stürmers ins eigene Tor lenkte. Danach war Doza zweimal mit einem platzierten Drehschuss erfolgreich. Dazu bediente er Iiskola mit einem perfekten Zuspiel, während die Zuordnung in der Zuger Defensive nicht stimmte.

Vier Tore lagen die Zentralschweizer nach dem ersten Drittel bereits zurück. Und diesmal gelang ihnen keine Wende wie im zweiten Match vor heimischer Kulisse. Im Gegenteil: Gleich zu Beginn des mittleren Spielabschnitts erhöhte Yves Pillichody auf 5:0. Einen Konter und ein Powerplay später lag Köniz gar 7:0 in Front. Damit war der Arbeitstag des Zuger Keepers Petter Nilsson beendet, den allerdings bei den Gegentoren kaum eine Schuld traf. Noch länger dauerte es jedoch, bis die Zuger den Könizer Goalie Cyril Haldemann, der den verletzten Nationalkeeper Patrick Eder exzellent vertrat, überwinden konnten.

Die Hoffnung währt ganz kurz

Mit dem Goaliewechsel schien dennoch ein Ruck durch das Zuger Team zu gehen. Innert 97 Sekunden gelangen drei Tore und es keimte Hoffnung auf eine wundersame Wende auf. Doza dämpfte diese mit einem weiteren platzierten Schuss in einem Powerplay, das an diesem Abend auf Könizer Seite ebenfalls perfekt funktionierte. Und auch wenn Captain Grüter erklärte, man habe immer an den Sieg geglaubt, wurde es mit zunehmender Fortdauer immer schwieriger, zumal die Gastgeber auch im letzten Drittel weiter vorlegten. Den Schlusspunkt setzte der noch nicht 18-jährige Severin Nigg, der mit seinen zwei Toren aus Zuger Sicht immerhin noch etwas Resultatkosmetik betreiben konnte.

«Wir haben eigentlich gar nicht schlecht gespielt», befand Grüter gleichwohl. «Köniz hatte einfach einen super Tag und es war sehr effizient.» Das habe es sehr schwierig gemacht, in die Partie reinzukommen.

Das vierte Spiel in dieser Serie findet am kommenden Samstag in der neuen Dreifachturnhalle der Kantonsschule Zug statt. Spielbeginn ist um 17 Uhr.

Mehr zur NLA gibt es hier.

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