Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

ZUG: Urteil im Fall Sika wohl erst Ende Jahr

Die für den 14. September anberaumte Hauptverhandlung vor dem Zuger Kantonsgericht im Fall Sika gegen deren Mehrheitsaktionärin Schenker-Winkler Holding (SWH) findet nicht statt.
Ein Sika-Mitarbeiter beim Abbau nach der Generalversammlung am 13. April 2016 in der Waldmannhalle in Baar. (Bild Stefan Kaiser)

Ein Sika-Mitarbeiter beim Abbau nach der Generalversammlung am 13. April 2016 in der Waldmannhalle in Baar. (Bild Stefan Kaiser)

Das Gericht begründete dies am Freitag auf seiner Homepage damit, dass «beide Parteien übereinstimmend auf deren Durchführung verzichtet haben». Das Urteil werde voraussichtlich im vierten Quartal 2016 gefällt, heisst es weiter.

Die Sika-Gründerfamilie Burkhard (SWH) will bekanntlich ihren Anteil am Zuger Bauchemie-Hersteller gegen den Willen der Mehrheit des Verwaltungsrates abstossen. Seit Anfang Dezember 2014 versucht sie, die Aktien für 2,75 Mrd Franken an die französische Sika-Konkurrentin Saint-Gobain zu verkaufen. Die Sika-Erben halten derzeit mit 16,4 Prozent des Kapitals eine Stimmenmehrheit von 52,6 Prozent.

Die Sika-Führung spricht derweil von einer feindlichen und strategisch unsinnigen Transaktion und will das Stimmrecht der Gründerfamilie entsprechend beschränken. Ob sie dies darf, darüber muss das Zuger Kantonsgericht entscheiden. Beobachter gehen davon aus, dass die unterlegene Partei den Entscheid danach an das Bundesgericht weiterziehen wird.

Mehr zum Thema lesen Sie am 6. August in der Neuen LZ.

sda

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.