Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

ZUG: Volk sagt Nein zu Streethockey-Halle in Oberwil

Die Odysee der Oberwil Rebells nimmt kein Ende: Eine neue Halle für 6,7 Millionen Franken kann nicht gebaut werden.
Hier neben dem Wohnheim Rufin hätte die neue Halle hinkommen sollen. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Hier neben dem Wohnheim Rufin hätte die neue Halle hinkommen sollen. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

62,6 Prozent der Stadtzuger sagen Nein zu einem Kredit von 6,7 Millionen Franken. Damit kann die Sport- und Streethockeyhalle in Oberwil nicht gebaut werden. Die Stimmbeteiligung lag bei 63,8 Prozent. Die Oberwil Rebells spielen derzeit im Asyl in der Herti.

Die Sport- und Streethockeyhalle in Oberwil war Bestandteil des Bebauungskonzepts östlich des Seniorenzentrums Mülimatt. Daran anschliessen werden das Wohnheim Rufin der Barmherzigen Brüder sowie die Wohnüberbauung mit preisgünstigen Wohnungen, ebenfalls vom Verein der Barmherzigen Brüder erstellt.

Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZBild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ
Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZBild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ
Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZBild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ
Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZBild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ
Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZBild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ
Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZBild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ
Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZBild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ
Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZBild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ
Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZBild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ
Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZBild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ
Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZBild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ
Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZBild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ
Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZBild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ
Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZBild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ
Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZBild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ
Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZBild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ
Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZBild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ
17 Bilder

Oberwil Rebells ist Schweizermeister

«Das war kein Entscheid gegen Oberwil oder den Sport. Finanzpolitische Gründe haben den Ausschlag gegeben», kommentiert Stadtpräsident Dolfi Müller das Resultat. Stadtrat André Wicki, Vorsteher Baudepartement, ergänzt: «Das Volk hat klar gesagt, dass es die Halle nicht will.»

Enttäuscht zeigte sich Jürg Messmer, SVP. Er hat die Einzelinitiative lanciert und hat sich im Komitee für den Bau der Halle engagiert: «Das Resultate überrascht mich. Trotz diesem Nein danke ich der Jugend, die sich sehr stark engagiert hat in diesem Abstimmungskampf.»

Stefan Hodel stellte für die Vertreter der Hallen-Gegner fest, «dass das Stimmvolk Reife gezeigt und Oberwil vor einem raumplanerischen Sündenfall bewahrt hat.» Er sei erstaunt, dass trotz sehr hohem Werbeaufwand der Pro-Seite das Resultat so deutlich gegen den Bau der Halle ausgefallen sei.

Nach der Ablehnung des Baukredits für die Sporthalle wäre als Alternative auch eine Überbauung des Areals mit Alterswohnungen möglich.

Schweizermeister heisst Rebells

Die Oberwil Rebells bezwingen am Sonntag im Herti den SHC Belpa mit 6:5. Damit sind die Oberwil Rebells Schweizermeister.

Die Vorgeschichte

Die Oberwil Rebells durften 2006 wegen Lärm nicht mehr auf dem Schulhausplatz in Oberwil spielen. Sie reichten darum eine Initiative ein, die verlangte, dass in Oberwil ein Streethockeyplatz inklusive Infrastruktur gebaut werden müsse. Im März 2007 stimmte der Souverän dem Ansinnen mit einem Ja-Stimmen-Anteil von 75 Prozent zu. 2009 ging es einen Schritt vorwärts, als im Zuge der Ortsplanungsrevision die raumplanerischen Voraussetzungen geschaffen wurden, ebenfalls in einem Volksentscheid. Aus Gründen des Schallschutzes wurde aus dem Streethockeyplatz eine Halle. Deren Kosten liegen mit 6,7 Millionen Franken deutlich über den ursprünglichen Annahmen. Im Oktober 2013 lehnte der Grosse Gemeinderat der Stadt Zug den Baukredit mit 26 zu 11 Stimmen ab; ebnete aber am 10. Dezember mit einem knappen Ja zu einer Einzelinitiative von Jürg Messmer den Weg zur Volksabstimmung.

rem/zim/sda

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.