ZUG: Von der Stadt auf den Berg

Zum 22. Mal fand die Zugerberg Classic statt. Hunderte laufen und biken auf den schönsten Routen von der Stadt auf den Zuger Hausberg.

Julia Truttmann
Drucken
Teilen
Der spätere Sieger Remo Betschart (links, Bürglen), Philipp Arnold (Mitte, Cham) und Adrian Brennwald (Aeugst am Albis) auf dem Weg auf den Zugerberg. (Bild: Werner Schelbert (Zug, 7. Mai 2017))

Der spätere Sieger Remo Betschart (links, Bürglen), Philipp Arnold (Mitte, Cham) und Adrian Brennwald (Aeugst am Albis) auf dem Weg auf den Zugerberg. (Bild: Werner Schelbert (Zug, 7. Mai 2017))

Julia Truttmann

redaktion@zugerzeitung.ch

Am Sonntagmorgen galt es für zahlreiche Sportbegeisterte, sich auf dem Burgbachplatz aufzuwärmen, um optimal für den Berglauf vorbereitet zu sein. Um 9.20 Uhr fiel der Startschuss für die Läufer zur 22. Zugerberg Classic und eröffnete das Rennen über die 6,2 Kilometer lange Strecke vom Burgbachplatz bis auf den Zugerberg. Die Schnellsten schaffen die Route mit ihren 500 Metern Höhendifferenz in 30 Minuten, jedoch waren auch zahlreiche Läufer mit dabei, für die das Dabeisein mehr zählte, als eine Bestzeit zu erzielen. So erklärte Läufer Guido Steinmann (33) aus Zug: «Ich bin kein geübter Läufer und habe deshalb auch keine Erwartungen auf einen guten Platz in der Rangliste. Für mich zählt vor allem, dass ich die Strecke durchziehen kann und dabei Freude habe.»

Eine Stunde später folgte der Startschuss für die Mountainbiker, welche über eine 25 Kilometer lange Route über Oberwil und den Walchwilerberg auf den Zugerberg kamen und dabei 1000 Höhenmeter bewältigten.

Guter Vergleich dank gleicher Strecken

Damit von diesem Tag auch genügend Erinnerungsbilder existieren, wurden die Läufer und die Mountainbiker überall auf der Strecke von Fotografen überrascht und in Szene gesetzt. Die Routen wurden von den Organisatoren, dem Skiclub Oberwil-Zug, dem Veloclub Baar und dem RMV Cham-Hagendorn, bewusst seit Jahren beibehalten, damit für die Sportler ein Vergleich möglich ist. «Mich persönlich motiviert das, jedes Jahr ein wenig schneller zu sein», meinte Guido Steinmann hierzu. Für alle, die zwar nicht mitlaufen, aber dafür mitfiebern wollten, gab es eine gemütliche Festwirtschaft. In dieser konnte bei einem kühlen Getränk und einer Wurst vom Grill auf die Sportler gewartet werden. «Wir sind gekommen, um unseren Sohn anzufeuern, und warten jetzt darauf, dass er wieder hier ankommt und die Rangverkündigung stattfindet», erklärte Celine Schuler (37) aus Cham.

Die mit Spannung erwartete Rangverkündigung, an der die Zuger Bergmeisterinnen und -meister sowie die Zuger Bike-Meisterinnen und -Meister verkündet wurden, wurde von grossem Applaus begleitet. Jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin erhielt einen Preis als Belohnung für die geleistete Anstrengung. Zudem wurden unter allen Teilnehmern tolle Preise, gesponsert von Ochsner Sport, verlost. Danach verweilten noch einige Sportler und Unterstützer in der Festwirtschaft und genossen die gute Stimmung. So ging also eine weitere erfolgreiche Zugerberg Classic zu Ende, die Zug einen Tag lang zu einer Stadt voller motivierter Athleten macht.

Hinweis

Rangliste der zugerberg Classic 2017