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ZUG: Von der Steinmetzhütte zum Gemeinschaftsraum

Bisher fristete die Bauhütte neben der St.-Oswalds-Kirche ein Dasein als Aufbewahrungsraum und Geräteschuppen. Bald könnte es dort aber sonntags auch mal nach Kaffee riechen.
Die Bauhütte mit ihrem Garten, unterhalb der Burg, soll neu genutzt werden. (Bild: Maxine Büschi (Zug, 26. Juli 2017))

Die Bauhütte mit ihrem Garten, unterhalb der Burg, soll neu genutzt werden. (Bild: Maxine Büschi (Zug, 26. Juli 2017))

Was einst beim Bau der Zuger Kirche St. Oswald den Steinmetzen als Arbeitsstätte diente, soll nun für die Bevölkerung geöffnet werden. Gemeint ist die Bau­hütte, die neben der Kirche gleich unterhalb der Burg Zug steht. Das Gebäude mit dem Garten diente in jüngster Zeit hauptsächlich als Stauraum für Arbeitsgeräte wie Rasenmäher oder für Dekorationen wie Krippenfiguren für die Kirche.

Nun liegt bei der Stadt Zug das Baugesuch der Katholischen Kirchgemeinde Zug auf. «Wenn wir die Hütte so belassen, fällt sie bald zusammen», erklärt Ambros Birrer den Ursprung des Projektes. Er ist im Kirchenrat für das Bauwesen zuständig. Fest stehe auch, dass man die Hütte und den Garten wieder besser nutzen wolle. Wozu die renovierte Bauhütte künftig dienen soll, ist aber noch nicht klar. Gemäss Birrer will die Kirchgemeinde nun mit verschiedenen Personen und Interessensgruppen zusammensitzen und ein Nutzungskonzept erarbeiten. «Beispielsweise können wir uns vorstellen, dass man dort am Sonntag nach dem Kirchenbesuch zum Kaffee einkehren könnte», erzählt Birrer. Eine weitere Idee sei, darin Lesungen zu veranstalten. «Der Raum wird wohl je nach Einrichtung Platz bieten für 30 bis 40 Personen.» Und der Garten könnte möglicherweise auch für Hochzeits­apéros genutzt werden.

Neuer Geräteschuppen geplant

Obwohl das Materialdepot nun umgenutzt wird, muss die Kirche künftig dennoch nicht ohne Dekoration auskommen. Zusätzlich zum Umbau der Bauhütte liegt auch ein Baugesuch für einen Geräteschuppen auf. Der Schuppen soll multifunktional verwendet werden können und der Aufbewahrung und Lagerung von Arbeitsgeräten und anderen Materialien, wie eben der Dekoration, dienen. Der neue Schuppen ist auf dem Areal der Bauhütte geplant. «Er wird ziemlich unscheinbar sein», sagt Birrer. Vorgesehen ist dabei ein Standort ganz hinten auf dem Areal in der Ecke zwischen Burgmauer und Burgbach.

Zoe Gwerder

zoe.gwerder@zugerzeitung.ch

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