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ZUG: Von Letzibuzäli, Hexen und Zwergen

Am Samstag fand in Zug der Fasnachtsumzug der Letzibuzäli statt. Unter dem Motto «Fasnacht im Märliwald» zogen zahlreiche kunterbunte Wagen und Gruppen durch das Hertiquartier.
Julia Truttmann
Auch der Regenschirm schützte am Letzibuzäli-Umzug vor Konfettiregen nicht. Die Masken aus der Märchenwelt nahmen es indes gelassen: Nass wurden sie am Samstag auf jeden Fall nicht. (Bild: Roger Zbinden (Zug, 25. Februar 2017))

Auch der Regenschirm schützte am Letzibuzäli-Umzug vor Konfettiregen nicht. Die Masken aus der Märchenwelt nahmen es indes gelassen: Nass wurden sie am Samstag auf jeden Fall nicht. (Bild: Roger Zbinden (Zug, 25. Februar 2017))

Julia Truttmann

redaktion@zugerzeitung.ch

Gespannt stellten sich am Samstag zahlreiche verkleidete Besucher, von der Prinzessin über diverse Zootiere bis hin zum Cowboy, entlang den ­Strassen des Hertiquartiers auf. Gemeinsam verkürzte man sich die Wartezeit bereits mit der ­einen oder anderen Konfettischlacht, bis es endlich so weit war: Der Knall, welcher jedes Jahr pünktlich um 14 Uhr den Umzug der Letzibuzäli durch das Hertiquartier eröffnet, ertönte. Kurz danach verwandelte sich die Route des Umzugs in eine Welt voller Magie und Märchenfiguren, denn das diesjährige Motto des Umzugs lautete dementsprechend passend: «Fasnacht im Märliwald».

Expeditionen zum Mars und in den Wilden Westen

Für den Umzug der Letzibuzäli hatten sich 45 Gruppen aus der Umgebung ins Zeug gelegt, um das Hertiquartier einen Nachmittag lang mit Farbe und Freude zu füllen. Gemäss dem Motto marschierten viele Hexen, Zauberer, Zwerge, Ritter und Prinzessinnen durch die Strassen, welche sich immer wieder in ihre Burgen und Märchenschlösser auf Rädern zurückziehen konnten und grosszügig Süssigkeiten verteilten.

Für genügend Farbe sorgte die Konfettikanone, und diverse Guggen, von überallher, untermalten das bunte Treiben mit der passenden Musik. Neben den Gruppen zum Thema Märchenwald statteten unter anderem auch einige Ausserirdische dem Hertiquartier einen Besuch ab, andere Fasnächtler brachen selbst zu einer Marsexpedition auf, luden zu einer Reise in den Wilden Westen ein oder liessen den Kultwerbespot der Bettwarenfabrik Fischer aufleben.

«Ich staune jedes Jahr aufs Neue, was sich die fleissigen Fasnächtler alles einfallen lassen. Es ist einfach toll, wie viel Mühe hinter jeder einzelnen Nummer steckt!», meinte Brigitte Iten aus Zug, welche den Umzug mit ihren Enkelkindern besuchte.

Nachdem alle Wagen und Gruppen die Lebuzenmeile zurückgelegt und beim Stierenmarktareal eingetroffen waren, stand das Guggenbattle auf dem Programm. Danach luden die vielen Barwagen noch zu einem leckeren Getränk, und alle, die danach immer noch nicht genug von der Fasnacht hatten, konnten die Fasnacht am abendlichen Ball noch die ganze Nacht geniessen.

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