ZUG: Wasserspartechniken zeitigen Erfolg

Mehr Abnehmer und dennoch weniger Verbrauch: Die modernen Wasserspartechniken zeitigen im Kanton offensichtlich Erfolg. Laut dem am Donnerstag veröffentlichten Jahresbericht der Wasserwerke Zug (WWZ) ging der Trinkwasserverbrauch um 2,4 Prozent zurück.

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Der Trinkwasserverbrauch der Wasserwerke Zug ging um 2,4 Prozent zurück. (Bild: cin)

Der Trinkwasserverbrauch der Wasserwerke Zug ging um 2,4 Prozent zurück. (Bild: cin)

5,27 Millionen Kubikmeter Trinkwasser gaben die WWZ im vergangenen Jahr ab, das waren 0,13 Millionen Kubmikmeter weniger als im Jahr zuvor. Und dies, obwohl neue Liegenschaften an das Versorgungsnetz angeschlossen worden seien, heisst es im Geschäftsbericht. Dies sei ein Beleg für die Wirksamkeit von Wasserspartechniken bei modernen Haushaltgeräten.

542 Wasserproben wurden analysiert und zeigten die einwandfreie Qualität des Zuger Trinkwassers. Dieses stammt je rund zur Hälfte aus Quell- und Grundwasser. Seewasser wird laut WWZ nicht genutzt.

Auch im Geschäftsfeld Strom verzeichneten die WWZ eine kleine Abnahme: Die 772 Millionen Kilowattstunden, die im Berichtsjahr abgesetzt wurden, waren um 0,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Rückgang sei vor allem auf die Industriekunden zurückzuführen, während die private Nachfrage zugenommen habe, so der Bericht.

Angestiegen ist dagegen der Erdgasverbrauch, und zwar um 9,2 Prozent auf 486 Gigawattstunden. Das Leitungsnetz wurde ausgebaut und die WWZ erstellten rund 80 neue Hausanschlüsse.

Eine Zunahme verzeichneten die WWZ zudem im Telecombereich. Der Absatz digitaler Dienste habe sich um fast 22 Prozent auf mehr als 81'000 gesteigert. Rund 60'000 Hausanschlüsse versorgten die WWZ im Berichtsjahr im eigenen Kabelnetz mit Signalen. (sda)