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ZUG: Weihnachten früher und heute: Armer und reicher Christbaum

Das Zusammensein mit der Familie ist für die neunjährige Jill Bischof das wichtigste. Ihr Grossvater Urs erinnert sich an eine ganz eigene Familientradition.
Urs Bischof (70) aus Zug mit seiner Enkelin Jill (9). (Bild: Pius Amrein (16. Dezember 2017))

Urs Bischof (70) aus Zug mit seiner Enkelin Jill (9). (Bild: Pius Amrein (16. Dezember 2017))

Weihnachten sei wegen der grossen Familie, in der er aufgewachsen sei, immer «schön und speziell» gewesen, erinnert sich Goldschmied und Künstler Urs Bischof. Sein Vater habe immer zwei Christbäume aufgestellt. Eine grosse, schöne und dekorierte Weisstanne; und daneben eine kleine, bescheidene und undekorierte Rottanne. «Er sagte zu uns fünf Kindern: ‹Seht, das ist wie im richtigen Leben: arm und reich. Aber schaut, wie traumhaft schön auch der Baum ohne Kugeln, Lametta und Kerzen ist.›»

Heute geniesse er während der Festtage noch immer die Ruhe, den Frieden und die Familie, ergänzt der 70-Jährige. «Es ist jedes Jahr toll, mit den Familien unserer Kinder, die teils auch weit weg sind, zusammen zu sein und so Weihnachten ganz speziell geniessen zu können», so Bischof. Dank der grossen Familie gebe es an einigen Tagen ein Zusammensein, das ihm sehr viel bedeuten würde.

«Zusammen zu sein, ist das Wichtigste»

Auch für Enkelin Jill ist das «Zusammensein und zusammen etwas zu machen» das Wichtigste an Weihnachten, wie sie ergänzt. «Denn mit Mami, Papi, meinem Bruder Nick, Grossmami und Grosspapi bei uns zu Hause zusammen zu sein und Weihnachten zu feiern, ist einfach das Allerschönste.»

Der Neunjährigen gefällt es aber auch besonders, dass sie dank der Festtage nicht die Schulbank drücken muss. Eine perfekte Weihnachtsstimmung komme dann auf, wenn ganz viel Schnee ums Haus herum liege. Darum könne sie sich Weihnachten im Sommer, wie zum Beispiel in Australien, überhaupt nicht vorstellen, sagt sie: «Das wären keine richtigen Weihnachten.»

Charly Keiser

charly.keiser@zugerzeitung.ch

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