Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

ZUG: Weltkonzern Johnson & Johnson feiert Jubiläum

Am Donnerstag beging Johnson & Johnson das 5-Jahr-Jubiläum seines Campus in Zug. Der Weltkonzern beherbergt hier über 900 Mitarbeiter – und Honigbienen.
Livio Brandenberg
Der Campus von Johnson & Johnson an der Gubelstrasse in Zug. (Bild: Patrick Hürlimann (Zug, 21. September 2017))

Der Campus von Johnson & Johnson an der Gubelstrasse in Zug. (Bild: Patrick Hürlimann (Zug, 21. September 2017))

Livio Brandenberg

livio.brandenberg@zugerzeitung.ch

Im Oktober vor fünf Jahren zog die Belegschaft des amerikanischen Gesundheitsunternehmens Johnson & Johnson (J & J) in die neuen Gebäude an der Gubelstrasse beim Bahnhof Zug. Bereits gestern aber feierte ein Grossteil der Belegschaft das Jubiläum. Dafür scheute der Weltkonzern keine Kosten oder Mühen: Während des umfangreichen Apéros spielte eine Band, hinter der auf einer Leinwand in Endlosschlaufe ein beschleunigtes Video der Bauarbeiten des Campus lief. Zwei Jahre dauerten diese damals, inzwischen ist das Gebäude beziehungsweise die beiden miteinander verbundenen Flügel belebt: Rund 950 Angestellte arbeiten hier auf dem ehemaligen Siemens-Areal.

Untergebracht auf über 23000 Quadratmetern sind in Zug die unterschiedlichsten Bereiche wie Finanzen, Aussendienst, Marketing, Supply Chain, Verkauf oder Personalwesen. «Wir sind eine Art Drehscheibe für alle möglichen Geschäftstätigkeiten», sagt Manùela Arnold, Leiterin des Campus Zug von J & J. Der Standort ist ein wichtiger Knotenpunkt im «Geflecht» der Firmenstruktur von Johnson & Johnson in der Schweiz.

Der Gesundheitskonzern ist in den drei Bereichen Pharma, Körperpflege und Medizinaltechnik tätig. Das Sortiment reicht von Kontaktlinsen oder Shampoos über Zahnseide bis hin zu künstlichen Hüftgelenken. In der Schweiz bekannt wurde das US-Unternehmen mit Hauptsitz in New Jersey auch durch den Kauf der Schweizer Medtech-Firma Synthes vor sechs Jahren. J & J zahlte damals knapp 20 Milliarden US-Dollar. Mit schweizweit heute rund 7000 Angestellten ist Johnson & Johnson der grösste US-Arbeitgeber hierzulande.

Hälfte der Belegschaft aus der Schweiz

Die Belegschaft von fast 1000 Mitarbeitern in Zug sei hälftig aufgeteilt – was das Geschlecht und auch was die Herkunft angeht, so Arnold. Etwa 50 Prozent der Angestellten seien Schweizer. Die andere Hälfte setze sich zusammen aus Personen, die aus vielen verschiedenen Ländern stammen. Auf diese Vielfalt ist man stolz bei J & J. Ebenfalls stolz ist man auch auf den Campus selber, der rund 160 Millionen Franken gekostet hat. Als Gesundheitsunternehmen werde natürlich die Gesundheit grossgeschrieben, sagt Arnold. «Die Balance zwischen Arbeit und dem sonstigen Leben ist uns wichtig.» Es sei klar: Man habe einen Job zu erledigen, doch soll dabei auch das Leben als solches nicht vergessen gehen. So gibt es neben dem Personalrestaurant, welches darauf achte, gesundes Essen zuzubereiten, auch einen Kinderhort oder Fitnessräume, in denen Mitarbeiter beispielsweise Yogakurse besuchen können. Weiter gibt es auf dem Campus eine Bäckerei, eine Apotheke und diverse Pausenräume. Speziell: Auf der Passerelle zwischen den beiden Gebäuden befindet sich eine Minigolfanlage.

Eine Rarität auf dem Firmengelände eines Weltkonzerns dürfte der begrünte Innenhof sein. Das heisst, nicht der Innenhof an sich, sondern die drei Bienenhäuser, die dort stehen. Man habe mit einem Haus angefangen, inzwischen sei die Population gewachsen. «Die Bienen werden von einem Imker betreut. Unsere Mitarbeiter können sich melden und mithelfen, wenn sie die Imkerei interessiert», so Arnold. Und das sei der Fall. Die Bienenhäuser erfreuen sich laut der Campusleiterin grosser Beliebtheit.

Einer der grössten Arbeitgeber der Region

Zum Jubiläum gratulierte auch Stadtpräsident Dolfi Müller, der die Festrede hielt. Die Zuger Politik und Johnson & Johnson seien beides Erfolgsmodelle. Darum funktioniere die Zusammenarbeit so reibungslos. Auch den Kanton freut es, dass sich der Riesenkonzern in Zug niedergelassen hat, schliesslich gehört J & J in der Region zu den grössten Arbeitgebern. Ob noch weitere Arbeitsplätze dazukommen werden, kann J & J derzeit nicht sagen.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.