ZUG: Widerstand gegen den Umzug wächst

Das Institut für Finanzdienstleistungen soll nach Rotkreuz ziehen. Dagegen wehren sich nun Stadtzuger Kantonsräte – und stellen Fragen.

Charly Keiser
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Der Umzug des Instituts für Finanzdienstleistungen von Zug nach Rotkreuz ist umstritten. (Archivbild Martin Heimann)

Der Umzug des Instituts für Finanzdienstleistungen von Zug nach Rotkreuz ist umstritten. (Archivbild Martin Heimann)

Er habe aus der Zeitung vom geplanten Umzug des Instituts für Finanzdienstleistungen Zug (IFZ) vernehmen müssen, empörte sich Zugs Stadtpräsident Dolfi Müller Ende Oktober. Doch nicht nur Müller, sondern auch IFZ-Insider äusserten dannzumal «grösste Bedenken», denn ein Grossteil der IFZ-Lehrgangsteilnehmer käme aus dem Kanton Zürich. Mit dem Umzug würden zudem der Erfolg und das Überleben der Institution aufs Spiel gesetzt.

In einem Postulat fordern nun 16 Stadtzuger Kantonsräte sowie 9 Mitunterzeichner den Regierungsrat auf, «den Entscheid zu überdenken und den jetzigen Standort des IFZ nicht zu verändern beziehungsweise den Entscheid zu sistieren».

Begründet wird das Ansinnen unter anderem mit dem fehlenden Einbezug der politischen Gremien, insbesondere dem Zuger Stadtrat.