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ZUG: Will man die Ombudsfrau los werden?

Noch vor den Sommerferien wählt der Kantonsrat eine Ombudsperson. Nun ist ist Stelle ausgeschrieben – obwohl die Stelleninhaberin nochmals kandidiert.
Christian Glaus
Bild: Inserat in der Zeitung

Bild: Inserat in der Zeitung

Wieder sorgt ein Stelleninserat im Kanton Zug für Wirbel. Diesmal wurde es von der Justizprüfungskommission des Kantonsrats in Auftrag gegeben. Die Kommission bereitet die Wahl des Datenschutzbeauftragten und der Ombudsperson vor. Diese soll im Mai oder im Juni stattfinden.

Datenschützer René Huber tritt nach 15 Jahren im Amt nicht mehr zur Wahl an. Die Ausschreibung seiner Stelle ist daher wenig überraschend. Anders sieht es bei der Ombudsfrau Katharina Landolf aus: Seit die Stelle vor vier Jahren geschaffen wurde, ist sie im Amt und kandidiert für weitere vier Jahre. Trotzdem wurde ihre Stelle öffentlich ausgeschrieben.

Landolf wurde Ende Februar von Kommissionspräsident Thomas Werner (SVP) darüber informiert. Sie ist irritiert, äussert sich aber diplomatisch: «Es ist schweizweit ein Novum, dass man die Stelle eines parlamentarisch gewählten Behördenmitglieds, das sich für die Wiederwahl zur Verfügung stellt, öffentlich ausschreibt. Trotzdem habe ich mich entschieden, nochmals zu kandidieren.»

Kommissionspräsident Thomas Werner begründet die Ausschreibung damit, dass man dem Kantonsrat eine Wahl bieten wolle. «Eine Wahl bedeutet ja auch, eine Auswahl zu haben.»

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