Zug will mehr Sicherheit auf Fussgängerstreifen

Der Kanton Zug will seine Fussgängerstreifen sicherer machen. Die zuständigen Direktionen sollen deshalb die Beleuchtungssituation überprüfen lassen.

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Die Sicherheit auf den Zuger Fussgängerstreifen soll erhöht werden. Im Bild: Ein Zebrastreifen vor der Lorzentobelbrücke. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Die Sicherheit auf den Zuger Fussgängerstreifen soll erhöht werden. Im Bild: Ein Zebrastreifen vor der Lorzentobelbrücke. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Die landesweite Diskussion rund um die Sicherheit auf Fussgängerstreifen veranlasste auch die Zuger Bau- und Sicherheitsdirektion eine Standortbestimmung vorzunehmen. Wie die Baudirektion des Kantons Zug mitteilt, haben sie beschlossen, sich auf den Sicherheitsaspekt der Beleuchtung zu fokussieren.

Die Analyse der Beleuchtungssituation wird ein bis zwei Jahre in Anspruch nehmen. Die Direktionen wollen nicht bis zum Vorliegen aller Resultate zuwarten und, wo nötig, mögliche Sofortmassnahmen ergreifen.

Mehr als 300 Fussgängerstreifen im Check

Die beteiligten Direktionen werden externen Firmen den Auftrag geben, die Beleuchtung der Fussgängerstreifen auf Kantonsstrassen zu analysieren. Von den insgesamt 340 Übergängen werden nur jene begutachtet, die vor 2005 erstellt worden sind. Später realisierte Fussgängerstreifen entsprechen den aktuellen Normen.

Beleuchtung ist besonders wichtig

Die Beleuchtung ist für die Sicherheit auf Fussgängerstreifen essenziell; besonders in Wintermonaten sowie bei schlechter Witterung. Gutes Licht schafft die Voraussetzung, dass selbst dunkel gekleidete Passanten für den Verkehr rechtzeitig zu erkennen sind.

In den Fällen, wo umfassendere Verbesserungen nötig sind, soll das Resultat der verkehrstechnischen Prüfung abgewartet und dann ein Sanierungspaket geschnürt werden. Solche Massnahmen können unter anderem den Bau von Mittelinseln und die Veränderung von Markierungen beinhalten.

pd/chg