Zug will neuer Universitätsvereinbarung beitreten

Der Kanton Zug will der totalrevidierten interkantonalen Universitätsverienbarung (IUV) beitreten. Das Parlament hat sich am Donnerstag in erster Lesung geschlossen hinter diesen Schritt gestellt.

Drucken
Teilen

(sda) Die Schlussabstimmung findet nach der zweiten Lesung in einigen Wochen statt. Die IUV regelt seit 1997 den finanziellen Lastenausgleich zwischen den Kantonen, damit sich Studentinnen und Studenten in der Schweiz an jeder Universität einschreiben können.

Da verschiedene Elemente nicht mehr zeitgemäss waren, revidierte die zuständige Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) diese Vereinbarung, der die Kantone nun neu beitreten müssen.

Neu werden die Tarife auf der Basis der effektiven Kosten berechnet. Weiter werden bei der Festlegung der Tarife die Standortvorteile der Universitätskantone in die Waagschale gelegt.

Ziel der Vereinbarung sei es, die schweizweite Freizügigkeit zu gewährleisten, sagte Konkordatskommissionspräsidentin Karen Umbach (FDP) im Rat. Der Beitritt war in allen Fraktionen unbestritten.

Isabel Liniger (SP) sagte, innerhalb ihrer Fraktion habe einzig die Abwanderung von jungen, gebildeten Zugerinnen und Zugern zu reden gegeben. Den Grund sah die Fraktion im fehlenden günstigen Wohnraum im Kanton.