ZUG: Wohl doch ein Raubüberfall?

Bei den Ermittlungen der Zuger Polizei zu dem brutalen Überfall gegen einen Asylbewerber im Brüggli sind neue Einzelheiten ans Licht gekommen.

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Tatort Brüggliweg: Hier wurde der Mann gefesselt und verletzt. (Bild: Zuger Polizei)

Tatort Brüggliweg: Hier wurde der Mann gefesselt und verletzt. (Bild: Zuger Polizei)

Tatort Brüggliweg: Hier wurde der Mann gefesselt und verletzt. (Bild: Zuger Polizei)

Tatort Brüggliweg: Hier wurde der Mann gefesselt und verletzt. (Bild: Zuger Polizei)

Wie Marcel Schlatter, Mediensprecher der Zuger Strafverfolgungsbehörden, gestern mitteilte, sei bei den Befragungen der Polizei «doch noch die Rede auf ein Portemonnaie gekommen, das nun verschwunden ist». Dieses Indiz könnte darauf hindeuten, dass es sich bei der Gewaltattacke auf einen 38-jährigen syrischen Asylbewerber am Dienstagabend in Zug vielleicht doch um einen Raubüberfall gehandelt hat.

Der Mann, der offensichtlich von zwei noch unbekannten Tätern gewürgt, verletzt und schliesslich gefesselt wurde, war von einem Jogger in der Unterführung aufgefunden worden. «Nach jetzigen Erkenntnissen befand sich der Asylsuchende wohl wenige Minuten lang im Zustand der Bewusstlosigkeit», erklärte Schlatter.

wh

Gemäss Aussagen des Opfers sollten die beiden Täter auf dieser Bank gewartet haben. (Bild: Zuger Polizei)

Gemäss Aussagen des Opfers sollten die beiden Täter auf dieser Bank gewartet haben. (Bild: Zuger Polizei)