ZUG: Wohnungsnot bleibt akut

Im letzten Jahr waren im Kanton Zug mehr Wohnungen frei als in anderen Jahren. Von einer Entspannung will aber niemand sprechen.

Samantha Taylor
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In Zug eine Wohnung zu finden wird immer mehr zum Problem. (Bild: Manuela Jans/Neue LZ)

In Zug eine Wohnung zu finden wird immer mehr zum Problem. (Bild: Manuela Jans/Neue LZ)

Die Lage auf dem Wohungsmarkt im Kanton Zug hat sich leicht verbessert. Das zeigen die Zahlen, die das Amt für Wohnungswesen des Kantons Zug vor kurzem veröffentlicht hat. Am Stichtag, am 1. Dezember 2012, gab es im Kanton insgesamt 255 freie Wohnungen. Damit lag der Leerwohnungsbestand bei einem Wert von 0,49 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr ist das zwar eine leichte Verbesserung. Dennoch sprechen sowol Gemeindevertreter wie auch Urs Bertschi, Co-Präsident des Mieterverbandes weiterhin von einem ausgetrockneten Markt. «Die Zahlen sind nach wie vor alarmierend», findet Bertschi.

Über am wenigsten freie Wohnungen verfügte die Gemeinde Hünenberg. Keine einzige war am 1. Dezember nämlich unbewohnt. Auch Cham mit sechs und Baar mit elf freien Wohnungen zeigt sich die Lage ähnlich brekär. Die Gründe orten die beiden Gemeinden in ihren Standortvorteilen. So seien beide Gemeinden gut erschlossen und äusserst beliebte Wohnorte, heisst es. «Das ist natürlich eine erfreuliche Situation, stellt uns aber auch vor Herausforderungen», weiss der Baarer Gemeindeschreiber Walter Lipp.

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