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ZUG: Wunderbares Adventserlebnis

In der Kirche St. Johannes stehen Kinder und Erwachsene auf der Bühne und präsentieren das Krippenspiel «D Zuger Wiehnacht». Dafür wurde ein Klassiker «eingezugert».
Nils Rogenmoser
Rund 120 Kinder, Jugendliche und Erwachsene haben bei dem Stück mitgewirkt. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 16. Dezember 2017))

Rund 120 Kinder, Jugendliche und Erwachsene haben bei dem Stück mitgewirkt. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 16. Dezember 2017))

Nils Rogenmoser

redaktion@zugerzeitung.ch

Zahlreiche Kinder und Erwachsene sind am Sonntag voller Vorfreude in die Kirche St. Johannes im Herti-Quartier geströmt. Während zwei hilfsbereite Mädchen die Leute an ihre Plätze lotsen, herrscht auf der Bühne bereits vor Beginn der Vorstellung reges Treiben. Voller Energie bereiten sich rund 120 Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf ihren Auftritt vor. Gezeigt wird das Krippenspiel «D Zuger Wiehnacht», das an den Klassiker von Paul Burkhard «D Zäller Wiehnacht» anlehnt. Das Bühnenbild ist unter anderem mit einem Brunnen, einem Haus und dem Stern von Betlehem an der Decke farbenfroh und liebevoll gestaltet.

Monika Regli hat Regie zum Stück geführt und lobt den Einsatz aller Beteiligten in den höchsten Tönen: «Jeden Samstag seit den Herbstferien wurde intensiv geprobt, was vor allem für die Kinder bemerkenswert ist. Zudem hätten wir dieses wunderbare Generationenprojekt ohne die grosse Unterstützung des Pfarreiteams nicht realisieren können.» Sichtlich erfreut erläutert Regli, dass die Premiere am Samstag restlos ausverkauft gewesen ist. Weiter stellt sie den Bezug zum Klassiker aus dem Jahr 1961 her: «Unser Krippenspiel ist sehr eng an Paul Burkhards Original angelehnt und von uns sozusagen ‹eingezugert› worden.» Brigitta Saxer, eine Besucherin, freut sich auf die Vorstellung: «Ich sehe sehr gerne Kinder auf der Bühne und finde die Ambiance hier in der Kirche schön und passend. Dass ich gleich in der Nähe wohne, trifft sich doppelt gut.»

Musik und Schauspiel sorgen für eine Balance

Der St.-Johannes-Chor, zwei Kinderchöre, das Instrumental-ad-hoc-Ensemble der Musikschule Zug sowie die auftretenden Kinder betreten die Bühne. In einer kurzen Ansprache wird der Zusammenhang zur «Zäller Wiehnacht» erklärt und das daraus stammende Weihnachtslied «De Stern vo Betlehem» gerühmt, das anmutig und berührend sowie schlicht und gleichzeitig tiefsinnig sei. Anschliessend können die Zuschauer warmen Orgelklängen lauschen.

Es folgen abwechselnd von den Kindern gespielte Schauspielsequenzen und Lieder. Glaubwürdig und doch mit Witz erklären die Schauspielerinnen und Schauspieler, dass jeder vor Gott gleich sei, worauf sich die Leute zusammentun, um dem Betlehem-Stern zu folgen, der sie dann zum Jesuskind führt. Der sich anbahnende Konflikt mit König Herodes verspricht eine Menge Spannung. «D Zuger Wiehnacht» ist ein Gesamterlebnis, welches das Publikum zu verzaubern gewusst hat.

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