ZUG: WWZ verkaufen weniger Strom und Gas

Die Wasserwerke Zug (WWZ) haben im ersten Halbjahr 2014 weniger Strom und weniger Erdgas verkauft. Wegen des milden Wetters sank die Energienachfrage deutlich: Beim Strom um 5 Prozent und beim Erdgas sogar um 13 Prozent.

Drucken
Teilen
Eine Mitarebeiterin der WWZ liest  Strom- und Gaszähler ab. (Bild: Archiv Neue ZZ)

Eine Mitarebeiterin der WWZ liest Strom- und Gaszähler ab. (Bild: Archiv Neue ZZ)

Ausserdem hätten die WWZ die tiefere Auslastung in einzelnen Industrien zu spüren bekommen, teilten sie am Dienstag im Aktionärsbrief mit. Den Rückgang beim Energieabsatz konnten die WWZ aber mit günstigerem Einkauf wettmachen.

Zudem liege der Wasserabsatz bei etwas höheren Tarifen leicht über dem Vorjahr. Auch die Telekomdienste seien nach wie vor gefragt. Geschäftszahlen geben die WWZ im Aktionärsbrief nicht bekannt.

Strom aus der Region

Im kommenden Jahr werden die Strompreise für Privat- und Gewerbekunden um rund 4,7 Prozent fallen. Grund sind die tieferen Marktpreise für Energie und Einsparungen in den eigenen Netzen.

Weil immer mehr Kunden auf Strom aus der Region setzen, führen die WWZ zudem ein neues Produkt aus rein regionaler Quelle ein. «SonnenStrom», so der Name des neuen Angebotes, besteht vollständig aus regionalem Solarstrom.

(sda)