Zug zahlt schon jetzt für Bahnhöfe

Die Kantone sollen künftig für ihre Bahnhöfe selber aufkommen. Da der Kanton Zug bisher schon in seine Stadtbahnhaltestellen investierte, ist die Bundeslösung hier zum Teil schon umgesetzt. Die Mehrkosten halten sich in Grenzen.

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Einen Teil der Baukosten der Ende 2010 eröffneten Station Walchwil Hörndli bezahlte der Kanton. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Einen Teil der Baukosten der Ende 2010 eröffneten Station Walchwil Hörndli bezahlte der Kanton. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Der Bund will die Aufgaben im öffentlichen Verkehr weiter entflechten. In der Botschaft über die Finanzierung und den Ausbau der Bahninfrastruktur (Fabi) skizziert er unter anderem, dass für den Bau und den Unterhalt von Bahnhöfen die Kantone aufkommen sollen.

Dies würde dem Kanton Zug laut einer Berechnung des Bundes pro Jahr rund fünf Millionen Mehrkosten bescheren. Allerdings sind die Zuger Bahnhöfe und Haltestellen fast neu oder aber kürzlich umfassend saniert worden. Deshalb, so der Zuger Volkswirtschaftsdirektor Matthias Michel, könnten die Belastungen tiefer ausfallen. Nicht neu ist für den Kanton Zug auch, dass er selber Geld für Bahnhofbauten beisteuern muss. Dies wurde bereits bei Stadtbahnhaltestellen so praktiziert.

mo/kst

<em>Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Zuger Zeitung.</em>