ZUG: Zu viele stellen den Güsel falsch raus

Zu früh bereitgestellter Abfall ist ein Dauerproblem. Trotz allem Ärger zeigen sich die Behörden gnädig mit den «Tätern».

Rahel Hug
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Der Zuger Gebühren-Güselsach. (Bild Werner Schelbert)

Der Zuger Gebühren-Güselsach. (Bild Werner Schelbert)

Ab 7 Uhr am Abfuhrtag dürfen Herr und Frau Zuger ihren Abfall vor dem Haus bereitstellen – so wird es in den Entsorgungsmerkblättern der Gemeinden verlangt. Doch nicht alle halten sich an diese Regel. Immer wieder werden Güselsäcke zu früh oder zu spät an den Strassenrändern deponiert. Stehen die Kehrichtsäcke nachts draussen, lockt dies Vögel, Marder, Katzen oder Füchse an, die die Säcke auf der Suche nach Essbarem aufreissen und darin wühlen. Das ist für die Abfuhrequipe, Nachbarn und Passanten ein Ärgernis: Denn der Güsel stinkt und sieht unschön aus.

«Es fällt offenbar nicht allen Leuten leicht, sich an einen vorgegebenen Entsorgungsplan zu halten», sagt der städtische Bauvorsteher André Wicki. Falsch bereitgestellter Abfall sei in der Stadt ein dauerhaftes Problem und komme regelmässig vor. «Praktisch wöchentlich müssen nicht korrekt bereitgestellte Kehrichtsäcke vom Werkhof entsorgt werden», so Wicki.