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ZUG: Zug feiert seine Pfahlbauten am UNESCO-Welterbe-Tag

Am kommenden Samstag und Sonntag finden in der Schweiz die UNESCO-Welterbe-Tage statt. Zug als Standortkanton prähistorischer UNESCO-Pfahlbauten, bietet deswegen am Sonntag drei Führungen im Museum für Urgeschichte in Zug an und ist mit einem Infostand auf dem Landsgemeindeplatz präsent.
Das Spektrum an gut erhaltenen Funden aus der UNESCO-Welterbestätte «Zug-Sumpf» ist breit: Keramik- und Holzgefässe, Bronzeschmuck und -geräte mit Griffen aus Holz und Hirschgeweih. Diese Funde sind im Museum für Urgeschichte(n) zu besichtigen. (Bild: pd)

Das Spektrum an gut erhaltenen Funden aus der UNESCO-Welterbestätte «Zug-Sumpf» ist breit: Keramik- und Holzgefässe, Bronzeschmuck und -geräte mit Griffen aus Holz und Hirschgeweih. Diese Funde sind im Museum für Urgeschichte(n) zu besichtigen. (Bild: pd)

Am Sonntagnachmittag zeigen Fachleute anlässlich der UNESCO-Welterbe-Tage während drei Führungen auf, was die prähistorischen Pfahlbauersiedlungen am Zugersee bedeutsam macht. Die Führungen finden im Museum für Urgeschichte(n) in Zug statt. Diese sind gemäss dem Kanton Zug auch für Familien geeignet. Im Museum können auch die gefundenen Gegenstände besichtigt werden, beispielsweise eine rund 5200 Jahre alte Moossohle sowie Textilreste, Holzgefässe, Knochengeräte, Sichelgriffe und Beilholme. Zudem kann sich die Bevölkerung am Infostand auf dem Landsgemeindeplatz informieren und das Handwerk und Techniken der Pfahlbauer kennen lernen.

Die Pfahlbauten an den Fundorten «Zug-Sumpf», «Zug Riedmatt» und «Zug-Oterswil/Insel Eielen» zählen seit 2011 zu den UNESCO-Welterbestätten. Das UNESCO-Label würden die Zuger Pfahlbauten nicht nur den einzigartigen Funden verdanken, sondern auch der archäologischen Forschung, die bereits seit 1859 betrieben werde und bisher Reste von insgesamt über 50 Pfahlbausiedlungen zutage gefördert habe, erklärt die Direktion des Innern des Kantons Zug am Montag dazu in einer Mitteilung.


pd/spe

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