ZUG: Zug hat noch Kies für 15 Jahre

Der Rohstoff wird im Kanton Zug weiterhin fleissig abgebaut. Die Baudirektion prüft Massnahmen, obwohl weniger Kies abgebaut wird.

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Im Kanton Zug wird Kies abgebaut. Das Archivbild zeigt eine Kiesgrube in Cham. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Im Kanton Zug wird Kies abgebaut. Das Archivbild zeigt eine Kiesgrube in Cham. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Im letzten Jahr bauten die Kieswerke des Kantons rund 440'000 Kubikmeter Kies ab. Dies geht aus dem soeben veröffentlichen Jahresbericht der Zuger Baudirektion über den Kiesabbau hervor. Das sind rund 60'000 Kubikmeter weniger als im letzten Jahr. Der Abbau liegt laut Angaben der Baudirektion wieder unter dem mehrjährigen Durchschnitt. Im letzten Jahr hat Zug 31 Prozent Kies importiert und 22 Prozent exportiert.

Wird im Kanton Zug weiter Kies abgebaut, halten die Reserven noch 15 Jahre. Die Baudirektion wird die weitere Entwicklung im Auge behalten und nötigenfalls Massnahmen prüfen. Mit Engpässen in der Kiesversorgung ist in den kommenden Jahren nicht zu rechnen.

Eine Stagnation verzeichnet die Baudirektion bei der Verwertung mineralischer Bauabfälle wie Beton- und Asphaltgranulat. Der Absatz dieser Baustoffe lag bei 139'000 Kubikmeter (15 Prozent des Gesamtumsatzes).

Im Jahr 2013 wurden 667'000 Kubikmeter offenes Kiesgrubenvolumen mit Aushub aufgefüllt. Gemäss Angaben der Kieswerke standen in den Kiesgruben rund 6,7 Millionen Kubikmeter Auffüllvolumen offen.

rem

Hinweis: Der detaillierte Bericht auf www.zug.ch/raumplanung