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ZUG: Zuger ärgern sich über Luzerner Entscheid

Am Donnerstag berät der Kantonsrat den Beitritt zum Hooligan-Konkordat. Trotz dem Signal aus Luzern stehen die Chancen gut.
Das verschärfte Hooligan-Konkordat soll für mehr Sicherheit in den Stadien sorgen. (Bild: Archiv Neue LZ)

Das verschärfte Hooligan-Konkordat soll für mehr Sicherheit in den Stadien sorgen. (Bild: Archiv Neue LZ)

Es gab in der Vergangenheit immer wieder politische Themen, bei denen sich Zuger Politiker und Nachbar Luzern nicht besonders nahestanden. Heute ist wieder so ein Tag, wenn der Kantonsrat den Beitritt zum Hooligan-Konkordat beraten wird. Denn just gestern liess der Kanton Luzern verlauten, er wende das revidierte Konkordat (der Kantonsrat hat mit 99 zu 3 Stimmen Ja gesagt) nun doch nicht an. Man wolle zuerst den Entscheid des Bundesgerichts abwarten; vier Personen haben Beschwerde beim höchsten Gericht gemacht (wir berichteten). Ja, Sicherheitsdirektor Beat Villiger ist sichtlich verstimmt, das Verständnis für dieses Tun ist – vorsichtig ausgedrückt – nicht sehr gross. Villiger: «Der Kantonsrat hat klar entschieden. Ich sehe nicht ein, weshalb man die Umsetzung wieder aussetzt, nur weil eine Beschwerde eingereicht wurde.» Auf dieses Zeichen aus Luzern hätte man gerne verzichtet.

Für Beat Villiger ist jedoch klar, dass er heute im Kantonsrat alles geben wird, damit die Mehrheit dem Beitritt zustimmt. Und die Chancen dafür sind nach anfänglichem Gepolter gar nicht so schlecht. Sie haben sich inzwischen deutlich verbessert. Grund: Die FDP-Fraktion kam nochmals auf ihren negativen Entscheid zurück und will nun doch grossmehrheitlich zustimmen.

Die EVZ-Fans reagieren mehrheitlich ablehnend auf das Konkordat. Raffaela Ciancio sagt zum Beispiel: «Ich finde es schlecht, dass alle Fans über den ­gleichen Leisten geschlagen werden. Weil es 20 bis 30 Chaoten in einem Stadion mit einer Kapazität von 7000 Zuschauern hat, müssen mit dem neuen ­Konkordat alle leiden.»

Freddy Trütsch

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Zuger Zeitung oder als Abonnent/in im E-Paper.

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