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ZUG: Zuger Alternative fordern «Abschaffung der Briefkastenfirmen»

Die Zuger Kantonsratsfraktion «Alternative - die Grünen» (ALG) verlangt die Aufhebungen von Steuerprivilegien für Briefkastenfirmen. Der Kanton Zug solle freiwillig auf die Briefkastenfirmen verzichten, bevor er - wie die Schweiz beim Bankgeheimnis - dazu gezwungen werde.
Ob sich hinter diesem Briefkasten auch eine Scheinfirma verbirgt? (Bild: Archiv / KEYSTONE / Gaetan Bally)

Ob sich hinter diesem Briefkasten auch eine Scheinfirma verbirgt? (Bild: Archiv / KEYSTONE / Gaetan Bally)

Mit einer Motion wird die Zuger Regierung aufgefordert, eine Gesetzesvorlage vorzubereiten, welche die steuerliche Bevorzugung von Verwaltungsgesellschaften aufhebt, wie die Partei in einer Mitteilung vom Freitag schreibt. Aufgrund der Panama-Affäre greift sie eine Motion wieder auf, die 2013 vom Kantonsparlament bachab geschickt worden ist.

Der Ruf der Briefkastenfirmen sei heute so schlecht wie noch nie. Dies dürfe einem Kanton, in welchem auf jeden 15. Einwohner eine Briefkastenfirma kommt, nicht gleichgültig sein, heisst es in der Mitteilung. Bereits vor der Einführung des Steuerprivilegs habe im Jahr 1925 der damalige Regierungsrat Philipp Etter gewarnt, «dass eventuell Gesellschaften in den Kanton Zug hinziehen könnten, die später demselben mehr Sorge als Freude bereiten».

Diese Privilegien seien «ungerecht gegenüber ausländischen Gemeinwesen, denen so ein wesentlicher Teil des Steuersubstrats entzogen wird», heisst es in der Begründung der ALG-Motion. Aber auch gegenüber den inländischen Firmen seien sie ungerecht, da diese gegenüber den ausländischen benachteiligt würden.

sda

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