ZUG: Zuger Chriesi-Ernte ist überraschend gut

Drei Wochen später als üblich läuft jetzt die Chriesi-Ernte auf Hochtouren. Es war für die kleinen Früchte in vielerlei Hinsicht ein spezielles Jahr.

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In Walchwil erntet Priska Nussbaumer auf dem Hof von Werner Hürlimann die reifen Chriesi. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

In Walchwil erntet Priska Nussbaumer auf dem Hof von Werner Hürlimann die reifen Chriesi. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Eigentlich waren die Voraussetzungen für eine üppige Ernte nicht gut: Denn ein regnerischer und kalter Frühling sorgte bei den Kirschenproduzenten für sorgenvolle Blicke. Das trübe Wetter bewirkte, dass die Bienen nicht so zahlreich geflogen sind.

Aber nun hat sich das Blatt doch noch gewendet: In den vergangenen Tagen konnten die Früchte nochmals richtig Sonne tanken. Nun werden in der Zentralschweiz rund 177 Tonnen Tafelkirschen erwartet - im vergangenen Jahr wurden 130 Tonnen geerntet.

Aprikosen als Konkurrenz

Jedoch war 2012 im Vergleich zu diesem Jahr besonders schlecht: 2011 nämlich betrug die Tafelkirschenernte in der Zentralschweiz satte 405 Tonnen. Die lang ersehnte Chriesi-Ernte beginnt in diesem Jahr rund drei Wochen später als üblich. Das kommt den Bauern im Kanton Zug sehr ungelegen: Denn nun fällt der grösste Teil der Ernte in die Sommerferienzeit. Viele potenzielle Kunden sind verreist. Zudem sind jetzt auch die saftigen Aprikosen auf dem Markt, was für zusätzliche Konkurrenz sorgt.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen ZZ und im E-Paper.