ZUG: Zuger entscheiden über Buspass

Das Stadtparlament will den Buspass nicht mehr finanziell unterstützen. Ein Komitee hält dagegen und ergreift das Referendum – mit Erfolg.

Samantha Taylor
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Voraussichtlich im November wird das Stimmvolk über den Buspass entscheiden. (Bild Stefan Kaiser)

Voraussichtlich im November wird das Stimmvolk über den Buspass entscheiden. (Bild Stefan Kaiser)

Heute läuft die Frist für das Komitee «Pro Zuger Schüler Buspass» aus. Und mit dem heutigen Stichtag steht fest, dass das Stimmvolk entscheiden wird, ob die Stadt Zug weiterhin einen finanziellen Beitrag an den Schülerbuspass bezahlen wird oder nicht. «Wir hatten die 500 Unterschriften, die es für das Referendum braucht, schon am vergangenen Samstag zusammen», sagt Komitee-Gründerin Jolanda Spiess-Hegglin. Man werde aber noch bis am Freitag weiter sammeln. «Wir haben inzwischen über 800 Unterschriften zusammen», schätzt Spiess. Gegründet hat Jolanda Spiess, kantonale Co-Präsidentin der Alternative-die Grünen, das Komitee gemeinsam mit David Meyer Anfang Juli. Dies nachdem der städtische Beitrag an den Buspass dem Sparpaket zum Opfer gefallen war. Der Grosse Gemeinderat der Stadt Zug (GGR) hatte in seiner Sitzung vom 2. Juli mit einer hauchdünnen Mehrheit beschlossen, die finanzielle Unterstützung zu streichen. Damit sollte die Stadtkasse um 170 000 Franken jährlich entlastet werden.

Das Komitee übergibt dem Stadtrat die Unterschriften am Freitagnachmittag. Abstimmen wird die Stadtzuger Bevölkerung voraussichtlich am 24. November. Der Beschluss des GGR, die Unterstützung schon auf das Schuljahr 2013/14 zu streichen, ist aufgrund des Referendums aufgehoben. Konkret heisst das, dass Stadtzuger Schüler auch im neuen Schuljahr den Buspass vergünstigt erhalten werden.

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