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ZUG: Zuger Kantonalbank heisst der erste Königspartner

Der erste Hauptsponsor des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests 2019 in Zug ist eine Zuger Firma. OK-Präsident Heinz Tännler setzt auf Support aus der Region.
Charly Keiser
Die Zuger Delegation wirbt in Estavayer-le-Lac für das nächste Eidgenössische. (Bild: Keystone/Jean-Christophe Bott)

Die Zuger Delegation wirbt in Estavayer-le-Lac für das nächste Eidgenössische. (Bild: Keystone/Jean-Christophe Bott)

«Nach dem Fest ist vor dem Fest»: So lautet eine viel geschriebene Redewendung. Auf das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest 2019 in Zug (ESAF 2019) treffen diese Worte nur bedingt zu. Denn genau genommen war vor dem Eidgenössischen in Estavayer-le-Lac Ende August schon lange vor der nächsten Ausgabe in Zug. Also: Vor dem Fest ist vor dem nächsten Fest. «Wir gehen sehr strukturiert vor und sind in unserer Planung und unseren Vorbereitungen schon äusserst weit», sagt nämlich Heinz Tännler, Präsident des ESAF-2019-Organisationskomitees.

Der Grund für die Nachfrage nach dem Planungsstand ist die gestrige Medienmitteilung der Organisatoren zum ersten sogenannten Königspartner. «Nach intensiven Verhandlungen kann das Organisationskomitee heute den ersten Königspartner bekannt geben», steht in besagter Mitteilung. «Der erste Vertrag wurde mit der Zuger Kantonalbank abgeschlossen. Mit der Wahl dieses Sponsors wurde ein erster wichtiger Pfeiler für das Fest gesetzt.»

«Idealer Start»

Der Start mit der Zuger Kantonalbank sei ideal, sagt Tännler. «Denn unser Ziel ist es, möglichst viele Sponsoren, Partner und Supporter aus der Region beteiligen zu können. Unser Motto ist: ‹Von Zug für Zug›. Und eines kann ich jetzt schon versprechen: Wir werden noch die eine und andere Überraschung präsentieren.» Die kompakte Geografie Zugs werde dazu führen, dass ganz Zug am Fest involviert sei, sagt Pascal Niquille, Präsident der Geschäftsleitung der Zuger Kantonalbank. «Und dass wir dabei mitmachen können, ist einfach lässig.»

Keine Antwort von Regierungsrat Tännler gibt es zur genauen Zahl auf dem Vertrag mit der Zuger Kantonalbank. Ein Blick in die Vergangenheit und die Sponsorendokumentation des Zuger OKs schafft aber eine gewisse Klarheit. Sechs bis acht Königspartner wird das ESAF 2019 letztlich haben. Diese werden – wie in diesem Jahr in Estavayer-le-Lac und zuvor in Burgdorf und Frauenfeld – zwischen 750 000 und 1,5 Millionen Franken ans Budget beitragen. Dieses soll, wie Landammann Tännler unsere Frage beantwortet, «wohl höher als in Estavayer-le-Lac sein», also über 30 Millionen Franken betragen. Zu den Königspartnern kommen (Gross-)Unternehmen aus der Region hinzu, denen es wichtig ist, dass das Volk von ihrem Engagement Kenntnis bekommt. Offizielle Partner und Dienstleistungspartner beteiligen sich teils direkt und teils monetär. Ausserdem gibt es Kranzpartner, Supporter und Gabenspender.

ÖV-Tickets inklusive

Etwa 7 Millionen Franken will das Organisationskomitee aus dem Verkauf der Tickets netto generieren. Die Preise würden in etwa zwischen 230 und 260 Franken betragen, sagt Finanzdirektor Tännler. «Und darin inbegriffen ist ein ÖV-Ticket.» Wie das dann genau aussehen werde, könne er noch nicht sagen, fügt Tännler an. «Wir beginnen bald mit den Verhandlungen mit den SBB.» Die Gastronomie soll gemäss dem ersten Budget rund 5,5 Millionen Franken in die Kassen spülen, und es sind übrige Beiträge von 500 000 Franken veranschlagt.

Hohe Ausgaben

Auf der Ausgabeseite dominieren die Bauten und die Mieten sowie die Erschlies­sung, die mit 14,2 Millionen Franken zu Buche schlagen. Für den Verkehr, die Sicherheit und die Nachhaltigkeit haben die Organisatoren 3,6 Millionen Franken eingeplant. Ebenfalls 3,6 Millionen Franken kosten das Personal und die Helfer, und 2,9 Millionen Franken verschlingt die Organisation. Technik und IT sowie Marketing und Kommunikation kosten je 1,6 Millionen Franken, und für den Service sind 900 000 Franken im Budget eingesetzt. Das Budget sei «im Fluss», ändere sich laufend und werde immer genauer, erklärt OK-Präsident Tännler: «Wir sind wirklich weit, was die Organisation anbelangt, und arbeiten entsprechend hart daran.»

Charly Keiser

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