ZUG: Zuger Parlamentarier kritisieren durchgehende Parkgebühren

Die städtische FDP-Fraktion fordert den Stadtrat auf, die Anfang Jahr eingeführten Gebühren für Kurzzeitparkplätze an Sonn- und Feiertagen wieder aufzuheben. Und SVP-Mann Philip C. Brunner stellt Fragen zum neuen Parkhaus neben der alten Hauptpost.

Charly Keiser
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Der Postplatz in Zug. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 20. Februar 2017))

Der Postplatz in Zug. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 20. Februar 2017))

Parklätze sowie deren Gebühren dominieren momentan die politische Agenda der Stadt Zug. Nachdem der Stadtrat auf Anfang Jahr Parkgebühren an Sonn- und Feiertagen eingeführt hat, wehrt sich nun die FDP-Fraktion des Grossen Gemeinderates (GGR) mit einem Vorstoss: Zwar sollen «Parkgebühren nicht mit Steuergeldern quersubventioniert werden». Wer bestimmte öffentliche Leistungen in Anspruch nehme, solle ein angemessenes Entgelt entrichten und nicht die Allgemeinheit dafür bezahlen lassen. Dieser Grundsatz finde breite Zustimmung, wie die FDP in ihrem Postulat schreibt. Trotzdem stelle sich die Partei gegen die Gebührenordnung, welche auch an Sonn- und Feiertagen erlaubt, Aussenparkplätzen zu bewirtschaften. Diese soll umgehend angepasst werden. Der Stadtrat beweise «gar kein Gespür, wenn er die Bevölkerung auch an Sonn- und Feiertagen zur Kasse bittet».

Mit den übrigen Punkten der Gebührenordnung zeigt sich die Fraktion hingegen grösstenteils zufrieden: Nach zwei Jahrzehnten sei eine Anpassung der Parkgebühren angebracht gewesen. «Ob gleich eine Verdoppelung notwendig war, bezweifeln wir.»

Das Thema Parkplätze beschäftigt auch Philip C. Brunner (SVP). Er stellt dem Stadtrat zahlreiche Fragen zum neuen Parkhaus neben der alten Hauptpost (siehe Box).

Charly Keiser

charly.keiser@zugerzeitung.c