ZUG: Zuger Verwaltung: Keine Geheimnisse mehr

Im Kanton Zug soll bald das Öffentlichkeitsprinzip eingeführt werden. Die Umstellung wird von den Behörden wohl noch einiges abverlangen.

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Die Öffentlichkeit wird wohl bald Einblick in die Dokumente der Verwaltung haben (Archivbild). (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Die Öffentlichkeit wird wohl bald Einblick in die Dokumente der Verwaltung haben (Archivbild). (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Was im Kanton Bern bereits seit 1995 gilt, soll nun bald auch in Zug eingeführt werden: das Öffentlichkeitsprinzip. Die Zuger Regierung will ein Gesetz erlassen, das die Aktenschränke der Verwaltung öffnen wird. Und zwar für die gesamte Bevölkerung. Damit bekommt jede Person ganz unabhängig von Alter, Staatsangehörigkeit und Wohnsitz ein Recht auf den Zugang zu amtlichen Dokumenten.

Dass sich mit der Einführung des Öffentlichkeitsgesetztes für die Verwaltungen im Kanton so einiges ändern könnte, glaubt die Zuger Regierung nicht. Vielmehr ist sie der Meinung, dass die Behörden bereits heute eine offene Informationspolitik kennen würden.

Probe aufs Exempel

Um diese selbstbewusste Aussage zu überprüfen, machte unsere Zeitung die Probe aufs Exempel. Und dabei zeigte sich ein etwas anderes Bild. So fragten wir bei der Gemeinde Cham nach, ob sie uns das Protokoll der letzten Sitzungen der Verkehrskommission bezüglich Mitwirkungsverfahren Umfahrung Cham-Hünenberg zustellen könnte. «Leider nicht möglich», hiess es bei der Gemeinde.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag oder im E-Paper.

Samantha Taylor