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ZUG: Zum Wohl der Tiere: Kuchen backen statt Vögel füttern

Die Stadt Zug macht darauf aufmerksam, dass das Füttern von Seevögeln und Tauben trotz guter Absicht für die Tiere schädlich ist. Denn zu viel Futter gibt viel Kot, macht krank, und führt zu einer starken Vermehrung. Deshalb ist das Füttern dieser Tiere zu unterlassen.
Mit diesem Plakat macht die Stadt Zug darauf aufmerksam, das Füttern von Seevögeln und Tauben zu unterlassen. (Bild: pd)

Mit diesem Plakat macht die Stadt Zug darauf aufmerksam, das Füttern von Seevögeln und Tauben zu unterlassen. (Bild: pd)

Das gut gemeinte Füttern von Enten, Schwänen und Tauben ist falsch verstandene Tierliebe und bringt verschiedene Probleme mit sich, wie die Stadt Zug am Mittwoch mitteilte. Mit Plakaten im Seebecken und dem Verteilen von Brotsammelsäcken werden Zugerinnen und Zuger daran erinnert, dass nicht gefüttert werden soll.

Durch regelmässiges Füttern verlieren viele Wildtiere wie Gänse, Schwäne und Tauben ihre natürliche Scheu vor dem Menschen. In der Folge kommt es vermehrt zu Konflikten beispielsweise aufgrund der Verschmutzung von Liegewiesen oder unliebsame Konfrontationen in Gartenrestaurants. Das regelmässige Füttern an bestimmten Orten fördert das gehäufte Auftreten von Tieren auf engstem Raum. Dies führt zu Stress und es steigt die Gefahr, dass Krankheiten zwischen den Vögeln übertragen werden. Dies gilt nicht nur für Tauben und Schwäne, sondern für alle Vögel.

Stattdessen gibt es eine Vielzahl von leckeren Rezepten für die Verwertung von altem Brot. Ein typisch zugerisches Gericht ist ein Chriesi-Altbrotkuchen. Einfach in der Zubereitung und je nach Fruchtwahl in jeder Saison ein Hit.

pd/zim

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