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ZUG: Zwei Vereine sind ausgestiegen

Auch im Einkaufszentrum Herti wird am Fasnachtssamstag in diesem Jahr wieder gefeiert. Allerdings in kleinerem Rahmen wegen eines neuen Ladens.
Der Letzibuzäli-Umzug ist der Fasnachtshöhepunkt im Hertiquartier. (Archivbild Christoph Borner-Keller / Neue ZZ)

Der Letzibuzäli-Umzug ist der Fasnachtshöhepunkt im Hertiquartier. (Archivbild Christoph Borner-Keller / Neue ZZ)

Samantha Taylor

Für das Hertiquartier ist es wohl der Höhepunkt der fünften Jahreszeit. Am Fasnachtssamstag findet der Letzibuzäli-Umzug statt. Neben dem bunten Treiben auf den Strassen ist an diesem Tag jeweils auch das Einkaufszentrum fest in der Hand der Fasnächtler. Es gibt Festwirtschaften, Würste vom Grill, Musik, Konfetti, und die kleinen Quartierbewohner können sich als Clown oder als Raubkatze schminken lassen. Auch in diesem Jahr hält die Fasnacht in der Mall Einzug.

Allerdings etwas weniger üppig als in den vergangenen Jahren. Denn ein wichtiger Pfeiler fällt heuer weg. Sowohl der Familiengartenverein Herti wie auch der Verein Jodler Doppelquartett machen nicht mehr mit. Beide führten jedes Jahr einen Festbetrieb.

Zu wenig Tische

«Für uns hätte sich der Einsatz einfach nicht mehr gelohnt», sagt Pierre Hirt, Präsident des Familiengartenvereins Herti. Der Grund: Der Verein hätte in diesem Jahr einiges weniger an Tischen und Bänken aufstellen können. Die Gärtner führten jeweils einen Festbetrieb in der Mall, und zwar in jenem Bereich, der zum Ausgang Richtung General-Guisan-Strasse geht. Ausserdem stellten sie draussen noch ein Zelt auf. «Uns wurde jedoch mitgeteilt, dass praktisch der gesamte Durchgang frei bleiben muss.» Mit der möglichen Anzahl Tische, die noch hätte aufgestellt werden können, sei ein Festbetrieb schlicht nicht mehr sinnvoll gewesen. «Wir bedauern das natürlich. Es hat uns immer Spass gemacht», so Hirt weiter. Die Absage des Familiengartenvereins bewegte dann auch die Jodler dazu, auf eine Teilnahme zu verzichten. Sie führten bisher im Durchgang beim Restaurant Sandi eine Kaffeestube. «Für uns war ausschlaggebend, dass wir in diesem Fall den WC-Wagen, der aufgestellt werden muss, praktisch allein hätten finanzieren müssen. Dann hätten wir quasi die Einnahmen aus der Kafistube gleich wieder dafür aufwenden müssen», sagt Lütolf.

Aber warum muss der Gang nun frei bleiben? «Das hat feuerpolizeiliche Gründe», erklärt Rahel Probst, Mediensprecherin der Migros Luzern. Diese ist seit einem Jahr Besitzerin des Einkaufszentrums und belegt das Geschäft gegenüber von Coop. Und das ist der Grund, weshalb der Gang nicht mehr für die Fasnacht genutzt werden kann. «Es handelt sich um einen Fluchtweg. Weil der Ladeneingang und -ausgang unseres Supermarktes in Richtung Mall geht, muss dieser frei sein», führt Probst weiter aus.

Gut gerüstet

Seitens der Mietervereinigung Herti betont man allerdings, dass in der Mall nicht auf die Fasnacht verzichtet werden müsse. «Wir haben einen DJ, es gibt einen Grillstand, das Restaurant Sandi bewirtet die Gäste, und die Kinder können sich schminken lassen», sagt Präsident Dieter Meinhold. Und auch bei der Migros Luzern unterstreicht man, dass man ganz und gar nichts gegen das fasnächtliche Treiben habe. Im Gegenteil, wie Probst versichert: «Wir freuen uns auf das närrische Treiben und sind für einen grossen Besucheransturm gerüstet.»

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