ZUG/BAAR: Erste Hinweise nach Paintball-Angriffen

Erste Erkenntnisse zeigen, dass nicht nur in Zug mit Paintball-Waffen auf Passanten geschossen wurde. Auch in Baar und im Kanton Zürich kam es zu solchen Vorfällen.

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Baar. (Bild www.baar.ch)

Baar. (Bild www.baar.ch)

Offenbar wurde bereits vor der Paintball-Attacke in Zug mit einer Paintball-Waffe auf Passanten geschossen, teilen die Zuger Strafverfolgungsbehörden mit. Aufgrund des Zeugenaufrufes vom 9. März meldete sich am folgenden Tag eine weitere Geschädigte bei der Zuger Polizei.

Die 38-Jährige sei am 3. März um etwa 18.45 Uhr in Baar vom Zentrum Oberdorf auf der Marktgasse in Richtung Kreuzplatz gelaufen. Plötzlich habe sie eine Art «Schuss» gehört und einen Stich am linken Oberarm gespürt. Als die Frau nachschaute, sah sie orange Farbe auf ihrer Kleidung. Die Frau erlitt ein Hämatom (Bluterguss) am Oberarm.

Auch im Kanton Zürich wurde mit Paintballs geschossen
Die Polizei hat weitere Hinweise erhalten, denen sie zurzeit nachgeht. In Mettmenstetten/ZH kam es am vergangenen Wochenende nur wenige Minuten nach den Vorfällen in Zug zu weiteren Schussabgaben auf Passanten. Die Vermutung liegt nahe, dass es sich in sämtlichen Fällen um die selbe Täterschaft gehandelt hat. Es wurde jeweils mit orangefarbenen Paintballs geschossen.

Die beiden Polizeikorps aus Zug und Zürich stehen in dieser Sache in einem engen Kontakt. Um die mutmasslichen Täter so bald wie möglich zu überführen, ist die Polizei weiterhin auf Hinweise angewiesen (an die Zuger Polizei unter der Telefonnummer 041 728 41 41; an die Kapo Zürich: 044 247 22 11).

Insbesondere von Interesse ist das von den Geschädigten erwähnte Fahrzeug, aus dem die Geschosse abgefeuert wurden. Es handelt sich vermutlich um ein weisses, fünftüriges Auto in dem jeweils mehrere Personen sassen.

ana