Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ausbildungszentrum Schönau kostet 15,5 Millionen

Der Gemeinderat Cham wird sich mit dem Baugesuch zur Sanierung und Erweiterung des Ausbildungszentrums befassen. Beteiligt sind auch andere.
Harry Ziegler
Das Ausbildungszentrum Schönau in Cham soll saniert und erweitert werden. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Das Ausbildungszentrum Schönau in Cham soll saniert und erweitert werden. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Das Ausbildungszentrum Schönau in Cham soll erweitert und in Stand gesetzt werden. Das Baugesuch dazu hat die kantonale Baudirektion gemäss Mitteilung bei der Gemeinde Cham eingereicht. Noch ist das Projekt nicht in trockenen Tüchern. Der Kantonsrat muss eine entsprechende Vorlage beraten und den Objektkredit genehmigen. Dieser wird sich auf rund 15,5 Millionen Franken belaufen, schreibt die Baudirektion.

Erst nach der Zustimmung durch das Kantonsparlament würde mit dem Bau begonnen. Gerechnet wird – positiver Verlauf der Verfahren vorausgesetzt –, dass im Herbst 2017 mit den Bauarbeiten begonnen werden kann. Betriebsbereit sollte das sanierte und erweiterte Ausbildungszentrum Schönau dann Mitte 2019 sein.

Nicht nur Zivilschutz

Das Ausbildungszentrum Schönau in Cham dient zur Hauptsache der kantonalen Zivilschutzorganisation als Ausbildungs- und Einsatzstandort. Die Anlage wird aber auch von anderen Organisationen wie Feuerwehren genutzt. «Damit die Anlage ihren Zweck auch in Zukunft erfüllen kann, muss sie baulich angepasst und teilweise saniert werden», lässt sich Landammann Heinz Tännler in der Mitteilung zitieren. Der bestehende Materialunterstand wird durch eine grössere Halle für Material, Fahrzeuge und den Fahrzeugunterhalt ersetzt.

Ausgebaut wird auch die heutige Cafeteria mit ihren 60 Plätzen. Sie wird zu einer Restauration mit 110 Plätzen und angegliederter Küche. Das heute offene und unbeheizte Treppenhaus beim Haupteingang sowie der gedeckte Vorplatz auf der Nordseite werden in die neue Gebäudehülle integriert. Beim Treppenhaus wird ein neuer Personen- und Materiallift eingebaut, der alle drei Geschosse erschliesst. Allerdings seien neben diesen Um- und Erweiterungsbauten beim Hauptbau verschiedene Sanierungsmassnahmen nötig. Dies, «um die Energieeffizienz auf den Minergie-Standard zu verbessern». Diese Massnahmen betreffen unter anderem die Fassade, das Dach, die Oblichter sowie die Haustechnik.

Für den Zuger Baudirektor Heinz Tännler ist es wichtig, dass sich Instandsetzung und Erweiterung des Ausbildungszentrums «durch eine hohe Benutzerfreundlichkeit auszeichnen. Betriebliche Abläufe, Arbeits- und Materialflüsse müssen effizient organisiert sein.»

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.