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Unihockey: Eine Achterbahnfahrt für die Zuger

Zug United hält den Anschluss ans Mittelfeld der NLA dank eines 8:6-Siegs bei den Kloten-Dietlikon Jets. Am Vortag sind die Zentralschweizer zu Hause Alligator Malans mit 5:9 unterlegen.
Peter Rohner
Der Zuger Ligatopskorer Billy Nilsson gegen Goalie Jonas Wittwer. (Bild: Roger Zbinden, (Zug, 22. September 2018))
Zugs Tim Mock (rechts) gegen Florian Tromm. (Bild: Roger Zbinden, (Zug, 22. September 2018))
Das Unihockey der Herren Zug United (weiss) gegen Malans (rot) fand in der Sprthalle Zug statt.Zugs 8 Manuel Staub (links) gegen Malans 12 Jo Dennis Bärtschi. (Bild: Roger Zbinden, (Zug, 22. September 2018))
Zugs Simon Abt (links) im Kampf um den Ball mit Kevin Berry. (Bild: Roger Zbinden, (Zug, 22. September 2018))
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In einer verrückten Partie unterliegt Zug United Malans

Die Kloten-Dietlikon Jets warfen in der Schlussphase alles nach vorne und ersetzten den Goalie durch einen sechsten Feldspieler. Einen ersten Erfolg hatte diese Massnahme bereits gebracht. Der schwedische Altstar Mikael Karlsson brachte mit dem 6:7 wieder Hoffnung in die Ruebisbach-Halle. Dann fing Zugs Tim Mock einen Ball ab und schlug den Ball im Fallen nach vorne – der Siegtreffer. 58 Sekunden vor Schluss war dies letztlich die Entscheidung in einem Spiel, das bestenfalls als verrückte Achterbahn bezeichnet werden kann.

Die Zuger hatten den besseren Start erwischt, den deutlich besseren. Die noch sieglosen Zürcher Unterländer fanden in den ersten rund 15 Minuten kaum statt. Das Team von Radim Cepek legte in dieser Phase drei Längen zum 4:1 vor und Klotens Trainer Arto Riihimäki zog in Form eines frühen Time-outs die Notbremse. Fortan agierten die Jets mit zwei Linien und vor allem in den Zweikämpfen entschlossener. In der 36. Minute hiess es 5:4.

Selbstkritischer Zuger

Für den letzten Abschnitt konzentrierten nun auch die Zuger ihre Kräfte und entwickelten viel Druck nach vorne. Patrik Rokka traf zunächst zum 5:5 (44.). Und nur 53 Sekunden später führten die Gäste vor knapp 300 Zuschauern wieder. Dahlqvist erzielte seinen obligaten Treffer – bereits das neunte Saisontor des Schweden. Just als die Jets zur Schlussoffensive ansetzen wollten, legte Billy Nilsson mit einem platzierten Schuss für seine Farben zum 7:5 vor. Es folgte der eingangs erwähnte Schlusslooping mit den Toren von Karlsson und Mock, ohne dass die Begegnung aber noch einmal gedreht hätte.

«Wir haben nach dem Start und der schnellen 3:0-Führung etwas nachgelassen», resümierte Mock. «In der Anfangsphase sind uns Sachen gelungen, die später nicht mehr funktionierten.» Die Jets hätten nach dem verschlagenen Start energischer gespielt. «Und wir haben nicht mehr so konsequent verteidigt», moniert Mock. Erst als sie wieder energischer gespielt hätte, hätten die Zuger das Spiel wieder auf ihre Seite drehen können. «Das müssen wir für die nächsten Spiele mitnehmen. Der Kampf ist wichtig für unser Spiel.»

Die Tabelle sagt noch nicht viel aus

Dank dieses Erfolgs gehören die Zuger weiterhin zum Mittelfeld in der Nationalliga A. Wobei die Tabelle nach vier Runden kaum Konturen aufweist. Einzig der UHC Thun und die Jets sind derzeit etwas abgeschlagen. Das drittletztplatzierte Waldkirch-St. Gallen – vor diesem Wochenende sogar noch stolzer Leader – hat nur gerade drei Zähler Rückstand auf den Tabellenführer SV Wiler-Ersigen.

Wie schon am Sonntag war der Auftakt in der Partie auch am Samstagabend im Heimspiel gegen Malans vielversprechend. Allerdings machte Zug aus seinen Chancen zu wenig. Ganz im Gegenteil zu den Bündnern, die nach 20 Minuten mit 4:1 führten. Obwohl Zug zwischenzeitlich auf zwei Treffer herankam, wog diese Hypothek zu schwer. Im letzten Drittel knickten Bärtschi und Harry Braillard Zugs Hoffnungen auf eine Wende frühzeitig. Zwar nahm Coach Cepek sein Time-out und forcierte die besten Kräfte. Zu mehr als Treffern von Dahlqvist und Mock reichte es indes nicht mehr. Den Schlusspunkt setzte Remo Buchli neun Sekunden vor dem Ende mit dem 9:5 ins leere Tor.

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