ZUGER BAHNHOFSTEG: Goldige Brosche leuchtet bis ins ferne Japan

Schutz und Verpflegung bietet neu der auffällige Bau am See. Das 1,2-Millio­nen-Projekt ist jetzt fertiggestellt.

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Die erste Glace vor der neuen Gelateria in der Zuger Bucht. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Die erste Glace vor der neuen Gelateria in der Zuger Bucht. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

«Um einen goldenen Pavillon besichtigen zu können, musste man bis anhin sehr weit reisen», sagte die städtische Bauchefin Andrea Sidler Weiss und liess ihren Blick über die glänzende Skulptur wandern. Das naheliegendste optisch verwandte Gebäude ortete sie in Kioto. Zug ist zwar nicht Japan, aber seit Mittwoch um eine auffällige Sehenswürdigkeit reicher: Der Pavillon am Schiffsteg wurde Mittwoch offiziell eröffnet.

Der Bau wird langsam abdunkeln
Nicht alles, was glänzt, ist auch Gold. Das gilt auch für den strahlenden Unterstand am Bahnhofsteg. Seine Aussenhülle besteht aus Messing-Kupfer-Platten, die mit der Zeit Patina ansetzen und so dünkler werden. «Das verspricht eine schöne Alterung», so der Architekt Norbert Truffer.

Mit der Eröffnung rückten auch die politischen Querelen ein wenig mehr in den Hintergrund. Nachdem das Projekt massiv teurer ausgefallen war, löste zuletzt ein zusätzliches Baugesuch zur Aussenbestuhlung mit 15 Tischen und 56 Stühlen für die Gelateria von Confiseriebetreiber Peter Speck Nachfragebedarf im Grossen Gemeinderat aus.

Chantal Desbiolles

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Zuger Zeitung.