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Zuger Baudirektion verfügt Tempo 30 auf der Grabenstrasse

Der Kanton Zug hatte auf der Grabenstrasse den Versuch durchgeführt, ob der Lärm aufgrund einer Temporeduktion abnehmen würde. Die Baudirektion verfügt nun aufgrund der Ergebnisse des Versuchs, Tempo 30 einzuführen.
Auf der Grabenstrasse wurden Lärmmessungen gemacht. (Bild: Werner Schelbert (Zug, 19. April 2018))

Auf der Grabenstrasse wurden Lärmmessungen gemacht. (Bild: Werner Schelbert (Zug, 19. April 2018))

Das Schweizerische Bundesgericht hat am 3. Februar 2016 auf Beschwerde von Anwohnern der Grabenstrasse vom Kanton Zug verlangt, dort einen befristeten Tempo-30-Versuch durchzuführen. Im Fokus stand, wie sich die Temporeduktion auf den Lärm auswirkt. Die Versuchsanordnung ergab, dass der Lärm sowohl in den Nachtstunden als auch an Wochenenden merkbar abnimmt.

Am 19. April 2018 präsentierte Baudirektor Urs Hürlimann die Ergebnisse des umfangreichen Feldversuchs, welche nur den Schluss zuliessen, inskünftig auf der Grabenstrasse Tempo-30 zu verfügen, schreibt die Baudirektion in einer Medienmitteilung. Auch auf zwei weiteren Teilstücken der Ägeri- respektive der Neugasse ist Tempo 30 vorgesehen. Die entsprechende Verkehrsanordnung wird laut Mitteilung am 11. Januar 2019 im Amtsblatt veröffentlicht. Ab diesem Datum beginnt auch die Rechtsmittelfrist für die verfügte Lärmsanierung der Grabenstrasse zu laufen. Zudem soll auf der Grabenstrasse bei der nächsten Sanierung – spätestens jedoch in fünf Jahren – ein lärmarmer Belag eingebaut werden. (mua/PD)

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