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Zuger Bildungsverantwortliche wollen noch mehr miteinander sprechen

Für die Volksschulen im Kanton Zug sind der Bildungsrat und die Gemeinden verantwortlich. Schon heute sprechen sie miteinander. Diese Gespräche sollen intensiviert werden. Und künftig einem Mehrjahresprogramm folgen.
Harry Ziegler
Bildungsrat und Gemeinden sind im Kanton Zug für die Volksschulen verantwortlich. Nun haben sie den Dialog intensiviert. (Bild: Maria Schmid)

Bildungsrat und Gemeinden sind im Kanton Zug für die Volksschulen verantwortlich. Nun haben sie den Dialog intensiviert. (Bild: Maria Schmid)

Die Verantwortung für die Volksschule im Kanton Zug teilen sich die Gemeinden und der Kanton. Bereits heute findet ein Dialog über Ausrichtung und Weiterentwicklung zwischen diesen beiden Verantwortlichen statt. Er soll allerdings intensiver werden, wie die kantonale Bildungsdirektion meldet.

Dafür wurden gemeinsame Entwicklungslinien ausgearbeitet. Soll heissen: In allen möglichen Konstellationen – je nach Thema ist der Kanton, jede Gemeinde für sich oder sind die Gemeinden gemeinsam zuständig – sollen die beiden Ebenen voneinander wissen, wohin sie in welcher Zeit gelangen wollen.

Hier sollen sich die Zuger Schulen entwickeln

Konkret festgelegt wurden fünf strategische Hauptentwicklungslinien: So soll die Qualitätskultur verankert, die Tagesstrukturen weiterentwickelt, die Digitalisierung forciert, die Schule als attraktive Arbeitgeberin gestärkt sowie die Leistungsfähigkeit der Schulen gefördert werden. Diesen Hauptentwicklungslinien wurden anschliessend bestehende und neue Aufgaben sowie Projekte als Umsetzungsmassnahmen zugeordnet.

Strategische Entwicklungslinien für die Zuger Volksschulen 2018 bis 2022.pdf

«Das Zugerische Schulgesetzt weist sowohl dem Bildungsrat wie auch den Gesamt-Gemeinderäten strategische Aufgaben zu», sagt Bildungsdirektor Stephan Schleiss zum angestrebten vertieften Dialog. «Dabei sind je nach Thema unterschiedliche Konstellationen möglich: In gewissen Fragen ist der Kanton im Lead, andere Fragen kann jede Gemeinde für sich entscheiden, und wieder andere Fragen können die Gemeinden miteinander lösen. Um Reibungsverluste zu vermeiden, lohnt es sich, miteinander zu sprechen und sich zu koordinieren.»

Der Hünenberger Gemeinderat und Präsident der Konferenz der Zuger Schulpräsidentinnen und Schulpräsidenten (SPKZ) erachtet den regelmässigen Austausch als wichtig: «Die SPKZ ist sehr nahe an den Schulen und kann die Erfahrungen mit dem Schulalltag und insbesondere die besonderen Herausforderungen bei der Umsetzung von Entscheiden dem Bildungsrat näher bringen.» So könnten die Bedürfnisse der Gemeinden direkt mit dem gesamten Bildungsrat ausgetauscht werden.

Klar ist, dass dieser Austausch ein weiteres bildungstechnisches Steuerungsinstrument darstellt. Bildungsdirektor Stephan Schleiss hält aber fest, dass die SPKZ und seine Direktion schon immer miteinander gesprochen hätten. «Neu ist eher, dass wir ein gemeinsames Mehrjahresprogramm haben.»

Für SPKZ-Präsident Ueli Wirth liegt der Gewinn vor allem darin, dass die SPKZ dem Bildungsrat Steuerungswissen vermitteln kann. «Umgekehrt erhält die SPKZ detailliertere Kenntnisse der Entscheidungsprozesse im Bildungsrat. Dadurch schliessen wir eine Lücke im Controlling Prozess der Schulentwicklung und Qualität.»

Eine – neben Kantons- und Regierungsrat – weitere Überwachung des Bildungsrates soll nicht stattfinden.

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