ZUGER BLUTHUND: Abgestürzter wurde aufgespürt

Der Zuger Bluthund Hootch konnte am Freitag die Spur eines 57-jährigen Thurgauers im Kanton Appenzell Innerrhoden auf einer Länge von 6 Kilometern verfolgen.

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Hootch unterwegs mit seinem Trainer Martin Hürlimann (Archiv). (Bild Alexandra Wey/Neue ZZ)

Hootch unterwegs mit seinem Trainer Martin Hürlimann (Archiv). (Bild Alexandra Wey/Neue ZZ)

Der Mann war seit Donnerstag vermisst. Von dessen Auto, das in Brülisau gefunden worden war, nahm Hootch die Spur auf, die bis auf 1400 Meter Höhe zum Teil durch Schnee führte. Von dort nahm die Rega die Suche auf, worauf man den Berggänger tot auffand.

Laut der Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden war der geübte Berggänger auf dem verschneiten Wanderweg von Kastensattel in Richtung Ruhesitz unterwegs. Dabei sei er über 100 Meter im sehr steilen, felsdurchsetzten und vereisten Gelände in die Tiefe gestürzt und verstorben. An der gross angelegten Suchaktion waren auch acht Gebirgsspezialisten der ARS (Alpine Rettung Schweiz) neben Angehörigen der Innerrhoder Polizei beteiligt.

red