ZUGER BUNDESPLATZ: Der Stadtpräsident will noch nicht aufgeben

Das Zuger Verwaltungsgericht gibt dem Regierungsrat und den Nachbarn des Epa-Gebäudes Recht: Der bereits bewilligte Bebauungsplan ist gesetzeswidrig und die geplante Aufstockung nicht zulässig.

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Das Coop-Gebäude in Zug kann nicht höher gebaut werden. Die Nachbarn freuen sich über den Entscheid. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Das Coop-Gebäude in Zug kann nicht höher gebaut werden. Die Nachbarn freuen sich über den Entscheid. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Die Eigentümerin des heutigen Coop-City-Geschäftshauses plant seit längerem einen Umbau ihrer Liegenschaft beim Bundesplatz in Zug (siehe Box). Das bestehende Gebäude soll ein zusätzliches Vollgeschoss sowie ein Attikageschoss erhalten. Zu diesem Zweck wurde zusammen mit der Stadt Zug der Bebauungsplan Bundesplatz West erarbeitet und von Parlament und Volk bewilligt. Doch der Bebauungsplan entspricht nicht den gesetzlichen Anforderungen. Zu diesem Fazit kommt nach dem Regierungsrat nun auch das Verwaltungsgericht. Denn der Bebauungsplan zeige nicht genügend Vorteile für das Siedlungsgebiet und die Gestaltung der Umgebung auf.

Baudirektor Heinz Tännler sieht sich bestätigt: «Der Regierungsrat war verpflichtet, als Rechtsinstanz aufzutreten und Bundesrecht anzuwenden.» Enttäuscht ist dagegen Stadtpräsident Dolfi Müller – auch wenn er den juristischen Entscheid akzeptiert. «Der Bebauungsplan und die mit ihm verbundene Erneuerung des Gebäudes hätte die Stadt aufgewertet.» Müller hofft immer noch auf eine Lösung: «Wenn der Grundeigentümer bereit ist, einen neuen dritten Anlauf zu nehmen, würde ich das sehr unterstützen.»

Jürg J. Aregger/Christian P. Meier

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Zuger Zeitung.